Warum sinkt eine Dose normale Cola im Wasserbecken zu Boden, während eine Dose Cola Light an der Oberfläche schwimmt?

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Der Grund für dieses Phänomen liegt im physikalischen Prinzip der Dichte und im unterschiedlichen Gehalt an Zucker.

Hier ist die einfache Erklärung:

1. Der entscheidende Unterschied: Zucker vs. Süßstoff

Obwohl beide Dosen das gleiche Volumen haben (meist 330 ml), ist ihr Inhalt unterschiedlich schwer:

  • Normale Cola: In einer Dose stecken etwa 35 bis 40 Gramm Zucker. Dieser Zucker ist im Wasser gelöst und erhöht die Masse der Flüssigkeit erheblich.
  • Cola Light: Hier wird kein Zucker verwendet, sondern künstlicher Süßstoff (wie Aspartam). Da Süßstoffe eine viel höhere Süßkraft als Zucker haben, wird nur eine winzige Menge davon benötigt (weniger als 0,1 Gramm pro Dose).

2. Die Dichte im Vergleich zu Wasser

Damit ein Gegenstand schwimmt, muss seine durchschnittliche Dichte (Masse pro Volumen) geringer sein als die Dichte von Wasser (ca. 1 g/cm³).

  • Die normale Cola ist durch den vielen gelösten Zucker „schwerer“ als das Wasser, das sie verdrängt. Ihre Gesamtdichte (Dose + Inhalt + kleine Luftblase) ist höher als 1 g/cm³. Ergebnis: Sie sinkt.
  • Die Cola Light besteht fast nur aus Wasser und einer winzigen Menge Süßstoff. Zusammen mit der kleinen Luftblase, die sich in jeder Dose befindet, ist die Gesamtdichte der Dose etwas geringer als die von Wasser. Ergebnis: Sie schwimmt.

Zusammenfassend:

Die Cola Light schwimmt, weil sie deutlich weniger Masse bei gleichem Volumen hat. Der Gewichtsunterschied von ca. 35-40 Gramm (das Gewicht des Zuckers) reicht aus, um die normale Cola auf den Boden sinken zu lassen.

Ein kleiner Zusatz: Die Aluminiumdose selbst ist zwar schwerer als Wasser, aber die kleine Luftblase, die beim Abfüllen in der Dose bleibt, hilft der Cola Light beim Auftrieb. Bei der normalen Cola reicht dieser Auftrieb jedoch nicht aus, um das zusätzliche Gewicht des Zuckers auszugleichen.