Aus welchen Grundzutaten besteht Sirup üblicherweise?
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Sirup besteht im Wesentlichen aus einer konzentrierten Zuckerlösung. Die zwei absoluten Grundzutaten, die in fast jedem Sirup enthalten sind, sind:
- Zucker: Meistens wird haushaltsüblicher Kristallzucker (Saccharose) verwendet. Es können aber auch Glukose, Fruktose oder Invertzucker zum Einsatz kommen.
- Wasser: Es dient als Lösungsmittel, in dem der Zucker gelöst und eingekocht wird.
Je nach Art des Sirups kommen weitere Zutaten hinzu, um Geschmack, Haltbarkeit und Konsistenz zu beeinflussen:
Weitere typische Bestandteile:
- Aroma-Geber: Das sind die Zutaten, die den eigentlichen Geschmack bestimmen.
- Früchte oder Fruchtsäfte (z. B. Himbeeren, Holunderbeeren).
- Kräuter und Blüten (z. B. Minze, Waldmeister, Holunderblüten).
- Gewürze (z. B. Vanille, Zimt, Ingwer).
- Säure: Meist in Form von Zitronensäure oder Zitronensaft. Sie erfüllt drei Aufgaben:
- Sie gleicht die extreme Süße geschmacklich aus.
- Sie wirkt konservierend.
- Sie verhindert, dass der Zucker nach dem Abkühlen wieder kristallisiert.
- Farbstoffe: Um eine intensive Farbe zu erreichen (oft bei industriell hergestelltem Sirup).
- Konservierungsstoffe: Bei hausgemachtem Sirup sorgt meist der hohe Zuckergehalt für die Haltbarkeit, in der Industrie werden manchmal zusätzliche Stoffe beigefügt.
Das Mischverhältnis
Klassischerweise wird Sirup in einem Verhältnis von 1:1 (ein Teil Wasser auf ein Teil Zucker) oder 2:1 (zwei Teile Zucker auf ein Teil Wasser) hergestellt. Je höher der Zuckeranteil, desto dickflüssiger und länger haltbar ist der Sirup.
Sonderform: Natürliche Sirupe
Es gibt auch Sirupe, die direkt aus der Natur gewonnen werden, ohne dass man Wasser und Zucker mischen muss. Hier ist die Pflanze selbst der „Produzent“:
- Ahornsirup: Eingedickter Pflanzensaft des Zuckerahorns.
- Agavendicksaft: Eingedickter Saft der Agave.
- Honig: Wird oft als der „älteste Sirup der Welt“ bezeichnet.