Tutorial: Druckbereich in Google Sheets festlegen (Dauerhafte Lösungen)
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du in Google Sheets einen Druckbereich festlegst.
Wichtiger Hinweis vorab: Im Gegensatz zu Microsoft Excel gibt es in Google Sheets keine direkte Funktion „Druckbereich festlegen“, die dauerhaft gespeichert wird, wenn du das Dokument schließt. Es gibt jedoch drei bewährte Methoden, um dasselbe Ergebnis zu erzielen.
In diesem Guide lernst du, wie du verhinderst, dass immer das ganze Tabellenblatt gedruckt wird, und wie du stattdessen nur bestimmte Bereiche auswählst.
Methode 1: Drucken über „Ausgewählte Zellen“ (Der Standardweg)
Dies ist der schnellste Weg, wenn du nur spontan einen bestimmten Teil drucken möchtest.
- Markiere mit der Maus den Bereich, den du drucken möchtest.
- Klicke auf das Druckersymbol in der Werkzeugleiste oder drücke
Strg + P(Windows) bzw.Cmd + P(Mac). - Auf der rechten Seite im Einstellungsmenü findest du unter dem Punkt Drucken ein Dropdown-Menü.
- Wähle dort Ausgewählte Zellen statt „Aktuelles Tabellenblatt“.
- Klicke auf Weiter, um zur Druckvorschau deines Browsers zu gelangen.
Methode 2: Benannte Bereiche (Die „Fast-Dauerhafte“ Lösung)
Wenn du immer wieder denselben Bereich drucken musst, kannst du ihm einen Namen geben. So musst du ihn nicht jedes Mal mühsam neu markieren.
- Markiere den gewünschten Druckbereich.
- Gehe im Menü auf Daten > Benannte Bereiche.
- Gib dem Bereich rechts einen Namen (z. B. „Druckbereich_Rechnung“). Klicke auf Fertig.
- Wenn du drucken willst:
- Klicke einfach auf das Feld mit dem Namen oben links (neben der Formelzeile) und wähle deinen gespeicherten Namen aus. Der Bereich wird sofort markiert.
- Drücke
Strg + Pund wähle wie in Methode 1 „Ausgewählte Zellen“.
Methode 3: Ein dediziertes Druck-Tabellenblatt (Die Profi-Lösung)
Dies ist die einzige Methode, die sich wie ein „permanenter“ Druckbereich anfühlt. Du erstellst ein zweites Blatt, das nur die Daten enthält, die gedruckt werden sollen.
- Erstelle ein neues Tabellenblatt (unten auf das
+klicken) und nenne es z. B. „Druckansicht“. - Klicke in die Zelle A1 des neuen Blattes.
- Nutze eine Verknüpfung zu deinem Hauptblatt. Gib dazu folgende Formel ein:
={Tabellenblatt1!A1:G20}(Ersetze „Tabellenblatt1“ durch den Namen deines Originals und „A1:G20“ durch deinen gewünschten Bereich). - Formatiere dieses neue Blatt so, wie es im Druck aussehen soll (Spaltenbreite, Ränder etc.).
- Der Vorteil: Wenn du nun druckst, musst du nur auf dieses Blatt gehen und
Strg + Pdrücken. Da hier nur die relevanten Daten vorhanden sind, ist der „Druckbereich“ quasi fest eingebaut.
Tipps für das perfekte Druckergebnis
Egal welche Methode du nutzt, achte im Druckmenü (nach Strg + P) auf diese Einstellungen auf der rechten Seite:
- Ausrichtung: Wähle zwischen Hochformat und Querformat.
- Skalierung: Wähle „An Breite anpassen“, damit keine Spalten abgeschnitten werden.
- Ränder: Setze diese auf „Schmal“, um mehr Platz auf dem Papier zu nutzen.
- Formatierung: Hier kannst du die Gitternetzlinien ausschalten, wenn dein Ausdruck wie ein sauberes Dokument aussehen soll.
Zusammenfassung
Google Sheets speichert den Druckbereich nicht als Eigenschaft einer Zelle. Am effizientesten arbeitest du mit Methode 2 (Benannte Bereiche) für schnelle Auswahl oder Methode 3 (Separates Blatt) für professionelle Vorlagen.