How to Fix: Kernel Security Check Failure – Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fehlerbehebung
Hier ist ein umfassendes Tutorial, wie du den gefürchteten „Kernel Security Check Failure“ unter Windows behebst.
Der Fehler Kernel Security Check Failure (meist mit einem Bluescreen/BSOD verbunden) tritt auf, wenn Windows feststellt, dass wichtige Systemdateien oder Datenstrukturen beschädigt wurden. Die Ursachen reichen von defektem Arbeitsspeicher und veralteten Treibern bis hin zu Dateisystemfehlern.
Folge diesen Schritten der Reihe nach, um das Problem zu lösen.
Schritt 1: Windows-Speicherdiagnose (RAM prüfen)
Ein defekter Arbeitsspeicher (RAM) ist eine der häufigsten Ursachen für diesen Fehler.
- Drücke die Windows-Taste + R, gib
mdsched.exeein und drücke Enter. - Wähle die Option „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen“.
- Dein PC startet neu und führt einen Test durch. Wenn Fehler gefunden werden, deutet dies darauf hin, dass einer deiner RAM-Riegel ausgetauscht werden muss.
Schritt 2: Systemdateien reparieren (SFC und DISM)
Beschädigte Systemdateien können den Kernel-Check stören. Windows bietet integrierte Werkzeuge, um diese zu reparieren.
- Klicke auf Start, tippe cmd ein, rechtsklicke auf die Eingabeaufforderung und wähle „Als Administrator ausführen“.
- Gib zuerst diesen Befehl ein und drücke Enter:
DISM.exe /Online /Cleanup-image /Restorehealth(Warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist.) - Gib danach folgenden Befehl ein und drücke Enter:
sfc /scannow - Wenn der Scan fertig ist, starte deinen PC neu.
Schritt 3: Treiber aktualisieren
Veraltete oder inkompatible Treiber (insbesondere für Grafikkarte, Netzwerk oder Chipsatz) lösen oft Bluescreens aus.
- Rechtsklicke auf den Start-Button und wähle Geräte-Manager.
- Suche nach Geräten mit einem gelben Ausrufezeichen.
- Klicke wichtige Komponenten (Grafikkarte, Netzadapter) mit der rechten Maustaste an und wähle „Treiber aktualisieren“.
- Tipp: Besuche am besten direkt die Website deines Mainboard- oder Grafikkartenherstellers (NVIDIA, AMD, Intel), um die neuesten Treiber manuell zu installieren.
Schritt 4: Festplatte auf Fehler prüfen (CHKDSK)
Ein fehlerhaftes Dateisystem auf der Festplatte kann ebenfalls die Ursache sein.
- Öffne die Eingabeaufforderung (CMD) als Administrator (wie in Schritt 2).
- Gib den folgenden Befehl ein:
chkdsk C: /f /r - Du wirst gefragt, ob der Scan beim nächsten Neustart durchgeführt werden soll. Tippe Y (für Yes) und drücke Enter.
- Starte deinen Computer neu. Windows prüft nun beim Hochfahren die Festplatte.
Schritt 5: Windows Schnellstart deaktivieren
Der „Schnellstart“-Modus von Windows speichert einen Teil des Kernels auf der Festplatte, um das Booten zu beschleunigen. Wenn dieses Abbild fehlerhaft ist, kommt es zum Absturz.
- Gehe zu Systemsteuerung > Hardware und Sound > Energieoptionen.
- Klicke links auf „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll“.
- Klicke oben auf „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ (erfordert Admin-Rechte).
- Entferne den Haken bei „Schnellstart aktivieren (empfohlen)“.
- Klicke auf „Änderungen speichern“ und starte den PC neu.
Schritt 6: Nach Malware scannen
Manchmal manipulieren Viren den Kernel-Bereich.
- Öffne die Windows-Sicherheit (über die Suche).
- Gehe zu Viren- & Bedrohungsschutz.
- Wähle Scan-Optionen und führe eine Vollständige Überprüfung oder den Microsoft Defender Offline-Scan durch.
Schritt 7: Letzter Ausweg – Systemwiederherstellung
Wenn der Fehler erst seit kurzem auftritt, kannst du das System auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen.
- Tippe Wiederherstellungspunkt in die Windows-Suche und öffne das Ergebnis.
- Klicke auf Systemwiederherstellung.
- Wähle einen Zeitpunkt aus, an dem der Computer noch einwandfrei funktionierte, und folge den Anweisungen.
Zusammenfassung
In den meisten Fällen lösen Schritt 1 (RAM) oder Schritt 2 (SFC-Scan) das Problem. Sollte der Fehler auch nach einer kompletten Neuinstallation von Windows weiterhin bestehen, liegt höchstwahrscheinlich ein Hardware-Defekt (Mainboard oder RAM) vor.