How To Fix Kernel Security Check Failure – Die ultimative Anleitung (2024 Update)

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Hier ist ein umfassendes, aktualisiertes Tutorial zur Behebung des Fehlers „Kernel Security Check Failure“ unter Windows 10 und Windows 11.


Der Bluescreen-Fehler (BSOD) „Kernel Security Check Failure“ tritt meistens auf, wenn Windows eine Beschädigung wichtiger Systemdateien oder Datenstrukturen feststellt. Die Ursachen reichen von veralteten Treibern über defekten Arbeitsspeicher bis hin zu Dateisystemfehlern.

Folgen Sie diesen Schritten nacheinander, um das Problem zu lösen.


Schritt 1: Starten im abgesicherten Modus (Falls Windows nicht normal startet)

Wenn Sie nicht mehr auf Ihren Desktop zugreifen können, müssen Sie in den abgesicherten Modus gelangen:

  1. Starten Sie den PC und schalten Sie ihn sofort wieder aus (3-mal wiederholen), um die Automatische Reparatur zu erzwingen.
  2. Wählen Sie: Erweiterte Optionen > Problembehandlung > Erweiterte Optionen > Starteinstellungen > Neu starten.
  3. Drücken Sie die Taste 4 oder 5, um den abgesicherten Modus zu aktivieren.

Schritt 2: Systemdateien reparieren (SFC & DISM)

Beschädigte Systemdateien sind die häufigste Ursache. Windows bietet integrierte Werkzeuge zur Reparatur.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste, geben Sie cmd ein.
  2. Rechtsklick auf Eingabeaufforderung und wählen Sie Als Administrator ausführen.
  3. Geben Sie den ersten Befehl ein und drücken Sie Enter: sfc /scannow (Warten Sie, bis der Vorgang zu 100% abgeschlossen ist.)
  4. Geben Sie danach folgenden Befehl ein, um das System-Image zu reparieren: DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  5. Starten Sie den PC neu.

Schritt 3: Treiber aktualisieren (Besonders Grafik & Netzwerk)

Inkompatible Treiber verursachen oft Kernel-Konflikte.

  1. Rechtsklick auf das Startmenü und wählen Sie Geräte-Manager.
  2. Achten Sie auf Geräte mit einem gelben Ausrufezeichen.
  3. Besonders wichtig: Klappen Sie Grafikkarten und Netzwerkadapter auf.
  4. Rechtsklick auf die Hardware > Treiber aktualisieren > Automatisch nach Treibern suchen.
  5. Pro-Tipp: Besuchen Sie die Website des Herstellers (NVIDIA, AMD, Intel), um die aktuellsten Treiber manuell herunterzuladen, da Windows Update oft veraltete Versionen nutzt.

Schritt 4: Arbeitsspeicher (RAM) prüfen

Ein defekter RAM-Riegel kann den Kernel-Fehler direkt auslösen.

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie mdsched.exe ein und drücken Sie Enter.
  2. Wählen Sie „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen“.
  3. Der PC startet neu und führt einen blauen Testbildschirm aus. Wenn dort „Hardwareprobleme gefunden“ steht, ist wahrscheinlich einer Ihrer RAM-Riegel defekt und muss ausgetauscht werden.

Schritt 5: Festplatte auf Fehler prüfen (CHKDSK)

Fehler im Dateisystem der Festplatte können ebenfalls verantwortlich sein.

  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung (Admin) erneut.
  2. Geben Sie folgenden Befehl ein: chkdsk c: /f /r
  3. Bestätigen Sie die Abfrage mit J (für Ja) und starten Sie den PC neu. Windows wird die Festplatte beim Hochfahren scannen und reparieren.

Schritt 6: Schnellstart deaktivieren (Häufige Lösung)

Die „Schnellstart“-Funktion von Windows kann dazu führen, dass Treiber beim Booten nicht korrekt geladen werden.

  1. Geben Sie in der Windows-Suche „Systemsteuerung“ ein.
  2. Gehen Sie zu Hardware und Sound > Energieoptionen.
  3. Klicken Sie links auf „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll“.
  4. Klicken Sie oben auf „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ (Admin-Rechte).
  5. Entfernen Sie den Haken bei „Schnellstart aktivieren (empfohlen)“.
  6. Klicken Sie auf Änderungen speichern und starten Sie neu.

Schritt 7: Letzte Software-Änderungen rückgängig machen

Falls der Fehler erst seit Kurzem auftritt:

  • Deinstallieren Sie neue Software: Besonders Antiviren-Programme von Drittanbietern oder Übertaktungs-Tools (MSI Afterburner etc.).
  • Systemwiederherstellung: Geben Sie rstrui in die Suche ein und setzen Sie Windows auf einen Zeitpunkt zurück, an dem noch alles funktionierte.

Zusammenfassung & Fazit

In 90% der Fälle lösen Schritt 2 (SFC/DISM) oder Schritt 6 (Schnellstart deaktivieren) das Problem. Sollte der Fehler weiterhin bestehen, deutet dies stark auf einen Hardwaredefekt (RAM oder Mainboard) hin.

Tipp: Halten Sie Ihr Windows über das Windows Update Menü immer auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken und Kernel-Inkompatibilitäten zu vermeiden!

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