How To Fix High RAM Usage in Windows 10 [Neu] – Die ultimative Anleitung

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Hier ist ein aktuelles und umfassendes Tutorial, wie du eine hohe RAM-Auslastung unter Windows 10 behebst.

Eine hohe RAM-Auslastung kann deinen PC extrem verlangsamen, zu Rucklern führen oder Programme zum Absturz bringen. Mit dieser Anleitung optimierst du deinen Arbeitsspeicher und machst Windows 10 wieder schnell.


Schritt 1: Den Übeltäter im Task-Manager finden

Bevor du Einstellungen änderst, musst du wissen, welches Programm den RAM verbraucht.

  1. Drücke Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicke auf "Mehr Details" (falls unten links angezeigt).
  3. Klicke auf den Tab Prozesse.
  4. Klicke auf die Spalte Arbeitsspeicher, um die Programme nach dem höchsten Verbrauch zu sortieren.
  5. Wenn ein unnötiges Programm zu viel verbraucht: Rechtsklick darauf -> Task beenden.

Schritt 2: Autostart-Programme deaktivieren

Viele Apps starten ungefragt im Hintergrund und fressen dauerhaft RAM.

  1. Bleibe im Task-Manager und wechsle zum Tab Autostart.
  2. Suche nach Programmen mit dem Status "Aktiviert", die du nicht sofort nach dem Hochfahren brauchst (z. B. Spotify, Steam, Cortana).
  3. Rechtsklick auf das Programm -> Deaktivieren. Hinweis: Dies löscht das Programm nicht, es startet nur nicht mehr automatisch.

Schritt 3: Den Dienst "SysMain" (früher Superfetch) optimieren

SysMain soll Programme schneller laden, kann aber bei PCs mit weniger RAM oder älteren Festplatten zu einer extrem hohen Auslastung führen.

  1. Drücke Windows-Taste + R, gib services.msc ein und drücke Enter.
  2. Suche in der Liste nach SysMain.
  3. Rechtsklick auf SysMain -> Eigenschaften.
  4. Stelle den Starttyp auf Deaktiviert und klicke auf die Schaltfläche Beenden.
  5. Klicke auf "Übernehmen" und "OK".

Schritt 4: Hintergrund-Apps ausschalten

Windows 10 lässt viele System-Apps im Hintergrund laufen, die ständig RAM beanspruchen.

  1. Öffne die Einstellungen (Zahnrad-Symbol im Startmenü).
  2. Gehe zu Datenschutz.
  3. Scrolle im linken Menü nach unten zu Hintergrund-Apps.
  4. Schalte den Schalter bei "Ausführung von Apps im Hintergrund zulassen" auf Aus (oder deaktiviere gezielt einzelne Apps).

Schritt 5: Virtuellen Arbeitsspeicher (Auslagerungsdatei) anpassen

Wenn der physische RAM voll ist, nutzt Windows die Festplatte als "virtuellen RAM". Wenn diese Einstellung falsch konfiguriert ist, kann das System hängen.

  1. Gib "Systemsteuerung" in die Windows-Suche ein und öffne sie.
  2. Gehe zu System und Sicherheit > System.
  3. Klicke rechts auf Erweiterte Systemeinstellungen.
  4. Unter dem Tab "Erweitert" klickst du bei Leistung auf Einstellungen.
  5. Gehe zum Tab Erweitert und klicke auf Ändern.
  6. Deaktiviere "Dateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten".
  7. Wähle deine Systemplatte (C:) aus, klicke auf Größe wird vom System verwaltet und dann auf Festlegen. (Dies repariert oft Fehler in der Speicherverwaltung).
  8. Bestätige mit OK und starte den PC neu.

Schritt 6: Visuelle Effekte für maximale Leistung anpassen

Windows 10 sieht schick aus, aber Animationen und Schatten kosten RAM.

  1. Suche nach "Leistung" in der Windows-Suche und wähle "Darstellung und Leistung von Windows anpassen".
  2. Wähle die Option "Für optimale Leistung anpassen".
  3. (Optional) Wenn es zu altbacken aussieht, setze nur einen Haken bei "Kanten der Bildschirmschriftarten glätten".
  4. Klicke auf "Übernehmen".

Schritt 7: Registry-Hack gegen Speicherlecks (Fortgeschritten)

Manchmal leert Windows den RAM nicht korrekt, wenn Programme geschlossen werden.

  1. Drücke Windows-Taste + R, gib regedit ein und drücke Enter.
  2. Navigiere zu folgendem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management
  3. Suche rechts den Wert ClearPageFileAtShutdown.
  4. Doppelklick darauf und ändere den Wert von 0 auf 1.
  5. Starte deinen PC neu.

Bonus-Tipps für 2024:

  • Browser-Check: Browser wie Google Chrome oder Edge verbrauchen extrem viel RAM. Nutze Erweiterungen wie "Auto Tab Discard", um inaktive Tabs schlafen zu legen.
  • Malware-Scan: Viren tarnen sich oft als Systemprozesse. Lass einen Scan mit dem Windows Defender oder Malwarebytes laufen.
  • Treiber-Update: Besonders veraltete Netzwerkkarten- oder Grafikkartentreiber verursachen oft "Memory Leaks" (Speicherlecks). Besuche die Website deines Mainboard-Herstellers für aktuelle Treiber.

Fazit: Wenn diese Software-Tricks nicht helfen und du nur 4 GB oder 8 GB RAM hast, ist ein Hardware-Upgrade auf 16 GB oft die einzige dauerhafte Lösung für moderne Anwendungen.

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