Darlehen in QuickBooks Online erfassen: Der ultimative Guide für 2026 | Schritt-für-Schritt Tutorial

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Hier ist ein umfassendes Schritt-für-Schritt-Tutorial für das Jahr 2026, um Darlehen (Kredite) korrekt in QuickBooks Online (QBO) zu erfassen.


Die korrekte Verbuchung eines Darlehens ist entscheidend für eine saubere Bilanz. Ein Fehler, den viele machen: Sie verbuchen die gesamte Kreditrate als Ausgabe. In Wahrheit besteht eine Rate jedoch aus zwei Teilen: der Tilgung (senkt die Schuld) und den Zinsen (eine echte Ausgabe).

In diesem Guide lernen Sie, wie Sie dies professionell handhaben.


Schritt 1: Das Passivkonto (Verbindlichkeit) erstellen

Zuerst müssen Sie ein Konto anlegen, das zeigt, wie viel Geld Sie der Bank schulden.

  1. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf Buchhaltung und dann auf Kontenplan.
  2. Klicken Sie oben rechts auf Neu.
  3. Wählen Sie unter Kontotyp:
    • Langfristige Verbindlichkeiten (wenn die Laufzeit länger als 12 Monate ist).
    • Kurzfristige Verbindlichkeiten (wenn das Darlehen innerhalb eines Jahres getilgt wird).
  4. Detailtyp: Wählen Sie „Darlehen“ oder „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“.
  5. Name: Geben Sie dem Kind einen Namen (z. B. „Hausbank KfW-Kredit 123“).
  6. Lassen Sie das Feld „Anfangssaldo“ leer (dieser wird im nächsten Schritt durch die tatsächliche Einzahlung erfasst).
  7. Klicken Sie auf Speichern und schließen.

Schritt 2: Den Erhalt des Darlehensbetrags buchen

Wenn das Geld auf Ihrem Bankkonto eingeht, müssen Sie dies als Erhöhung des Guthabens und Erhöhung der Verbindlichkeit buchen.

  1. Klicken Sie auf das + Neu Icon und wählen Sie Bankeinzahlung.
  2. Wählen Sie das Konto aus, auf das das Geld überwiesen wurde (z. B. Ihr Geschäftskonto).
  3. Geben Sie das Datum des Geldeingangs ein.
  4. Im Bereich „Hinzufügen anderer Einzahlungen zum Formular“:
    • Von wem: Name der Bank.
    • Konto: Wählen Sie das in Schritt 1 erstellte Darlehenskonto aus.
    • Betrag: Die volle Summe des Darlehens.
  5. Klicken Sie auf Speichern und schließen.

Schritt 3: Ein Konto für Zinsaufwendungen prüfen

Sie benötigen ein Konto, um die Zinsen (den „Preis“ für das Geld) separat von der Tilgung zu erfassen.

  1. Gehen Sie wieder zum Kontenplan.
  2. Suchen Sie nach einem Konto namens Zinsaufwand (Kategorie: Ausgaben).
  3. Falls nicht vorhanden: Legen Sie es als Neu -> Ausgaben -> Zinsaufwand an.

Schritt 4: Die monatliche Rückzahlung erfassen (Splitt-Buchung)

Dies ist der wichtigste Teil. Wenn Sie eine Rate bezahlen, müssen Sie diese aufteilen.

  1. Gehen Sie auf + Neu und wählen Sie Ausgabe (oder nutzen Sie den Bank-Feed, falls die Transaktion dort erscheint).
  2. Zahlungskonto: Ihr Geschäftskonto.
  3. Kategorie-Details (Hier wird gesplittet!):
    • Zeile 1: Wählen Sie das Darlehenskonto (Passivkonto). Geben Sie hier nur den Betrag der Tilgung ein.
    • Zeile 2: Wählen Sie das Konto Zinsaufwand. Geben Sie hier den Zinsanteil der Rate ein.
  4. Die Gesamtsumme muss dem Betrag entsprechen, der von Ihrem Konto abgebucht wurde.
  5. Klicken Sie auf Speichern und schließen.

Schritt 5: Abgleich über den Bank-Feed (Automatisierung 2026)

Im Jahr 2026 ist die KI von QuickBooks noch effizienter. Wenn die Rate in Ihren Bank-Transaktionen erscheint:

  1. Klicken Sie auf die Transaktion.
  2. Wählen Sie statt einer einfachen Kategorie die Option Splitten.
  3. Teilen Sie den Betrag wie in Schritt 4 beschrieben auf (Tilgung vs. Zinsen).
  4. QuickBooks wird sich dieses Muster für die nächsten Monate merken. Vorsicht: Da sich der Zinsanteil bei Annuitätendarlehen monatlich ändert, müssen Sie die Beträge jeden Monat manuell anpassen, damit der Saldo am Ende stimmt.

Profi-Tipps für 2026

  • Darlehensplan hochladen: Speichern Sie den Tilgungsplan Ihrer Bank als Anhang direkt an der ersten „Bankeinzahlung“ oder am Darlehenskonto in QBO. So haben Sie die Zins- und Tilgungsbeträge für jeden Monat sofort griffbereit.
  • Kontostand prüfen: Gehen Sie regelmäßig in Ihren Bericht „Bilanz“. Der dort angezeigte Wert des Darlehenskontos muss exakt mit dem Restsaldo auf Ihrem Kontoauszug der Bank übereinstimmen.
  • Journalbuchungen: Für komplexe Kredite mit Disagio oder Gebühren empfiehlt es sich, eine Journalbuchung anstelle einer einfachen Einzahlung zu verwenden. Ziehen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater hinzu.

Fazit: Wenn Sie Tilgung und Zinsen von Anfang an trennen, bleibt Ihre Gewinn- und Verlustrechnung korrekt (nur Zinsen sind Ausgaben) und Ihre Bilanz zeigt jederzeit Ihre echten Schulden an.

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