Wie stelle ich sicher, dass die Jamf Now App regelmäßig Backups erstellt?

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  1. Verständnis der Backup-Funktionalität in Jamf Now
  2. Backups auf iOS- und iPadOS-Geräten
  3. Backups auf macOS-Geräten
  4. Automatisierung und Überwachung mit Jamf Now
  5. Fazit

Verständnis der Backup-Funktionalität in Jamf Now

Jamf Now ist primär ein Mobile Device Management (MDM)-Tool, das es ermöglicht, Apple-Geräte wie iPhones, iPads und Macs zentral zu verwalten. Im Gegensatz zu reinen Backup-Lösungen bietet Jamf Now jedoch keine native Funktion, die automatisch und regelmäßig vollständige Backups der Geräteinhalte anlegt. Stattdessen unterstützt es Geräte- und Profileinstellungen, App-Verwaltung sowie Sicherheitsrichtlinien. Um trotzdem sicherzustellen, dass wichtige Daten gesichert werden, muss man entweder auf die integrierten Sicherungsmechanismen des Geräts selbst oder auf zusätzliche Tools zurückgreifen.

Backups auf iOS- und iPadOS-Geräten

Für iPhones und iPads empfiehlt es sich, die integrierte iCloud-Backup-Funktion zu nutzen. In Jamf Now können Administratoren Richtlinien konfigurieren, mit denen sie sicherstellen, dass iCloud-Backups aktiviert und nicht deaktiviert sind. Dies stellt sicher, dass die Geräte automatisch ihre Daten täglich sichern, vorausgesetzt, sie sind mit WLAN verbunden, gesperrt und an eine Stromquelle angeschlossen. Die Kontrolle dieser Einstellung kann über Jamf Now erfolgen, indem Beschränkungen gesetzt werden, damit Nutzer die iCloud-Backups nicht deaktivieren.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Nutzer anzuleiten, ihre Backups regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Fehlermeldungen vorliegen und das Backup erfolgreich ausgeführt wird.

Backups auf macOS-Geräten

Bei Macs empfiehlt sich die Kombination von Jamf Now mit Time Machine, der integrierten Backup-Lösung von macOS. Time Machine erstellt automatische inkrementelle Backups auf einem verbundenen Laufwerk oder einem Netzwerkspeicher. Jamf Now kann verwendet werden, um Richtlinien und Konfigurationen auf den Geräten zu verteilen, die die Nutzung von Time Machine steuern oder das Setup vereinfachen. Auch die Nutzung von Drittanbieter-Backup-Lösungen, die zentral verwaltet werden können, ist möglich. In diesem Fall ist es wichtig, dass die entsprechende Software ebenfalls korrekt installiert und konfiguriert wird.

Die kontinuierliche Überwachung der Backup-Status und eventueller Fehler kann über Jamf Now erfolgen, wenn passende Script- oder Reporting-Möglichkeiten eingesetzt werden.

Automatisierung und Überwachung mit Jamf Now

Da Jamf Now keine direkte Backup-Funktionalität integriert hat, kann man eigene Skripte und Policies nutzen, um Backup-Aufgaben zu automatisieren oder Backup-Status zu überwachen. Beispielsweise lassen sich auf macOS Bash- oder AppleScript-Skripte verteilen, die prüfen, ob ein Backup stattgefunden hat, und bei Abweichungen Alarm schlagen.

Darüber hinaus ist es möglich, Benachrichtigungen zu konfigurieren oder regelmäßige Reports zu erhalten, die Aufschluss über den Zustand der Geräte und deren Backups geben. So behalten Administratoren den Überblick und können aktiv eingreifen, bevor Daten verloren gehen.

Fazit

Jamf Now selbst erstellt keine Backups, sondern dient als Verwaltungstool, das Backup-Funktionen der Geräte unterstützt und konfigurierbar macht. Um sicherzustellen, dass Backups regelmäßig erstellt werden, sollten Administratoren die integrierten Backup-Lösungen von Apple aktivieren und überwachen, geeignete Richtlinien per Jamf Now durchsetzen und gegebenenfalls zusätzliche Skripte oder Drittanbieter-Software einsetzen. Durch diese Kombination kann eine verlässliche und regelmäßige Datensicherung gewährleistet werden.

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