Wie stelle ich in Affinity Publisher sicher, dass Bilder in hoher Auflösung exportiert werden?

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  1. Verwendung von hochauflösenden Originalbildern
  2. Überprüfung der Bildqualität im Dokument
  3. Export-Einstellungen anpassen
  4. Bildkomprimierung und Downsampling vermeiden
  5. Verknüpfte Bilder überprüfen
  6. Zusätzliche Tipps beim Export als PDF
  7. Fazit

Verwendung von hochauflösenden Originalbildern

Um sicherzustellen, dass die Bilder in deinem Dokument in hoher Auflösung exportiert werden, ist es fundamental, mit qualitativ hochwertigen Originalbildern zu arbeiten. Wenn du bereits beim Import niedrige Auflösungen einfügst (z.B. Web-Bilder oder stark komprimierte Fotos), lässt sich das später beim Export nicht verbessern. Verwende also möglichst Bilddateien mit hoher Auflösung, damit das Endergebnis scharf und detailreich bleibt.

Überprüfung der Bildqualität im Dokument

Affinity Publisher gibt dir die Möglichkeit, eine Vorschau der Bildqualität anzuzeigen. Dies kannst du unter Ansicht > Rendering-Optionen finden, wo du das Bild zum Beispiel in Vorschauqualität oder Endqualität anzeigen lassen kannst. Wenn die Bilder im Dokument schon pixelig oder unscharf erscheinen, entspricht das auch dem späteren Exportergebnis.

Export-Einstellungen anpassen

Beim eigentlichen Export ist der wichtigste Schritt, die korrekten Einstellungen vorzunehmen. Gehe auf Datei > Exportieren und wähle das gewünschte Format (PDF, JPEG, PNG, TIFF usw.). Für den bestmöglichen Qualitätsoutput beim Druck empfiehlt sich oft PDF (PDF/X-4) oder TIFF. Im Exportdialog kannst du die Auflösung für Bilder einstellen. Setze hier eine ausreichend hohe DPI-Zahl (meistens 300 dpi oder mehr, je nach Verwendungszweck). Das garantiert, dass eingebettete Bilder nicht herunterskaliert oder in ihrer Qualität reduziert werden.

Bildkomprimierung und Downsampling vermeiden

Im Exportdialog gibt es Optionen zu Komprimierung und Downsampling von Bildern. Diese Einstellungen beeinflussen die endgültige Bildqualität enorm. Um die höchste Auflösung zu sichern, solltest du auf Komprimierung (besonders verlustbehaftete wie JPEG-Komprimierung) verzichten oder diese sehr gering einstellen. Ebenso sollte das Downsampling deaktiviert sein oder sehr hoch angesetzt werden, damit die Bilder nicht auf eine niedrigere Auflösung reduziert werden.

Verknüpfte Bilder überprüfen

Wenn du Bilder verknüpft eingebunden hast, überprüfe, ob die Originaldateien noch am ursprünglichen Ort vorhanden und unverändert sind. Verlorene oder verschobene Bilddateien können dazu führen, dass Publisher ein Platzhalterbild mit schlechter Qualität verwendet. Über den Verknüpfungen-Bereich kannst du den Status der Bilder prüfen und aktualisieren.

Zusätzliche Tipps beim Export als PDF

Für den Druck solltest du ein PDF mit Farbbeschränkungen (CMYK-Farbmodus) und hoher Bildauflösung exportieren. Im Exportdialog unter PDF findest du vordefinierte Profile, wie Druck – Hochqualität, die bereits optimalen Einstellungen bezüglich Bildauflösung, Komprimierung und Farbprofil enthalten. Wähle am besten diese Profile oder passe die Einstellungen manuell entsprechend an.

Fazit

Zusammengefasst liegt die Sicherstellung hoher Bildauflösung in Affinity Publisher an mehreren Stellschrauben: Verwendung qualitativ hochwertiger Originalbilder, Auswahl der passenden Exportformate, Vermeidung von Bildkomprimierung und Downsampling sowie eine sorgfältige Kontrolle der Verknüpfungen. Durch eine bewusste Anpassung dieser Parameter erzielst du beim Export stets hochauflösende und qualitativ hochwertige Bilder in deinem fertigen Dokument.

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