Wie speichere ich Playlists in MPV ab?
- Was bedeutet das Speichern von Playlists in MPV?
- Wie erstelle und speichere ich Playlists für MPV?
- Playlisten automatisch speichern während der Wiedergabe
- Praxisbeispiel für eine einfache Playlist-Datei
- Alternativen und Tipps
- Fazit
Was bedeutet das Speichern von Playlists in MPV?
MPV begegnet Ihnen hauptsächlich als ein minimalistischer und sehr leistungsfähiger Media-Player. Er unterstützt zwar das Abspielen von Playlists, allerdings gibt es keine eingebaute, grafische Funktion, um Playlists explizit zu speichern. Das bedeutet, dass Sie Playlists manuell erstellen oder mit Hilfe von externen Dateien arbeiten müssen. Im Grunde genommen verwaltet MPV Wiedergabelisten als einfache Textdateien (typischerweise mit Erweiterungen wie .m3u), die Sie selbst anlegen und bearbeiten können. Diese Dateien enthalten die Pfade der Medien, die Sie in der Playlist abspielen möchten.
Wie erstelle und speichere ich Playlists für MPV?
Um eine Playlist für MPV zu speichern, legen Sie zunächst eine Textdatei an, zum Beispiel mit dem Namen meine_playlist.m3u. In dieser Textdatei schreiben Sie als erstes die Pfade (relativ oder absolut) zu den einzelnen Mediendateien, die Sie abspielen möchten. Die .m3u-Datei können Sie dann ganz einfach im MPV öffnen, indem Sie sie per Drag & Drop auf das MPV-Fenster ziehen oder über die Kommandozeile mit dem Befehl mpv meine_playlist.m3u starten. Auf diese Weise erhalten Sie eine abgespeicherte Playliste, die MPV nacheinander abspielt.
Playlisten automatisch speichern während der Wiedergabe
Wenn Sie während der Wiedergabe in MPV eine Playlist zusammenstellen (etwa mehrere Dateien aufrufen), können Sie mittels Skripten oder im Eingabefenster Befehle nutzen, um die aktuelle Liste zu speichern. MPV verfügt über eine Eingabe (command interface), über das Sie mit bestimmten Befehlen wie script-message playlist-save oder durch Lua-Skripte die momentan aktive Wiedergabeliste in eine Datei speichern können. Da MPV keine GUI für Playlists hat, sind solche Funktionen oft nur durch Erweiterungen oder eigene Skriptprogrammierung erreichbar.
Praxisbeispiel für eine einfache Playlist-Datei
Öffnen Sie einen Texteditor und fügen Sie die Pfade zu Ihren Videos oder Musiktiteln ein, etwa so:
#EXTM3UC:\Users\IhrName\Musik\lied1.mp3C:\Users\IhrName\Musik\lied2.mp3D:\Videos\film1.mkvSpeichern Sie diese Datei als meine_playlist.m3u. Wenn Sie diese Datei nun mit MPV öffnen, werden die Dateien nacheinander abgespielt.
Alternativen und Tipps
Für umfangreiche Playlist-Verwaltung können Sie externe Tools nutzen, die Playlists komfortabel erstellen und bearbeiten. Anschließend können Sie die erzeugte Playlist-Datei in MPV abspielen. Außerdem existieren Lua-Skripte für MPV, die eine Playlist-Anzeige und Speicherung vereinfachen. Diese finden Sie häufig in Foren oder auf GitHub.
Fazit
MPV speichert Playlists primär in Form von Dateien wie .m3u, die Sie manuell oder per externem Tool anlegen müssen. Während der Wiedergabe kann die Playlist mit Skripten gesichert werden, eine eingebaute grafische Möglichkeit bietet MPV nicht. Daher empfehle ich, Ihre Playlists als Textdateien zu speichern und diese gezielt zum Start von MPV zu verwenden. Mit etwas Skripting können Sie den Prozess noch weiter automatisieren und bequem in Ihre Nutzung integrieren.
