Wie konfiguriere ich SyncBack zur Synchronisation mit Cloud-Diensten wie Dropbox oder Google Drive?

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  1. Vorbereitungen und Voraussetzungen
  2. Neues Profil in SyncBack anlegen
  3. Quell- und Zielordner einstellen
  4. Weitere Einstellungsoptionen prüfen
  5. Testlauf und Zeitpläne einrichten
  6. Hinweise und mögliche Fallstricke

Vorbereitungen und Voraussetzungen

Um SyncBack erfolgreich mit einem Cloud-Dienst wie Dropbox oder Google Drive zu synchronisieren, benötigen Sie zunächst den Cloud-Client des jeweiligen Anbieters auf Ihrem Computer. Diese Clients stellen einen lokalen Ordner bereit, der mit der Cloud synchronisiert wird. Beispielsweise erstellt Dropbox einen Ordner namens Dropbox, Google Drive tut dies mit einem Ordner namens Google Drive oder Meine Ablage. Bevor Sie SyncBack konfigurieren, stellen Sie sicher, dass der Cloud-Client installiert, gestartet und mit Ihrem Konto verknüpft ist. Die Synchronisation zwischen lokalem PC und Cloud geschieht über diesen Ordner.

Neues Profil in SyncBack anlegen

Öffnen Sie SyncBack und erstellen Sie ein neues Profil. Wählen Sie dafür die Option Neues Profil oder New Profile aus dem Menü. Sie können dem Profil einen aussagekräftigen Namen geben, zum Beispiel Dropbox-Sync oder GoogleDrive-Sync. Anschließend wählen Sie den Profiltyp, typischerweise Synchronisieren, um eine bidirektionale Synchronisation zwischen Ihrem lokalen Ordner und dem Cloud-Ordner zu ermöglichen.

Quell- und Zielordner einstellen

Beim Einrichten des Profils müssen Sie als Quelle und Ziel die jeweiligen Ordner festlegen. Möchten Sie beispielsweise Ihre lokalen Dateien mit Dropbox synchronisieren, wählen Sie als Quelle den lokalen Ordner auf Ihrer Festplatte, der die zu sichernden Daten enthält. Als Zielordner wählen Sie den Dropbox-Ordner, der durch den Cloud-Client bereitgestellt wird. Der Pfad lautet meist C:\Benutzer\IhrName\Dropbox. Bei Google Drive verwenden Sie analog den Pfad zum Google Drive-Ordner, zum Beispiel C:\Benutzer\IhrName\Google Drive. Alternativ lassen sich auch andere Ordner wählen, wichtig ist nur, dass der Cloud-Client sie überwacht und synchronisiert.

Weitere Einstellungsoptionen prüfen

SyncBack bietet umfangreiche Optionen, mit denen Sie genau festlegen können, wie die Synchronisation abläuft. Sie können beispielsweise auswählen, ob nur neuere oder geänderte Dateien übertragen werden sollen, ob gelöschte Dateien auch im Zielordner gelöscht werden sollen oder ob Konflikte automatisch aufgelöst werden sollen. Zudem können Sie Filter für Dateitypen setzen, um nur bestimmte Dateien zu synchronisieren. Diese Optionen finden Sie in den erweiterten Einstellungen unter Optionen oder Advanced Settings.

Testlauf und Zeitpläne einrichten

Bevor Sie die Synchronisation automatisch laufen lassen, sollten Sie einen Testlauf durchführen. SyncBack bietet hierfür eine Funktion namens Simulation oder Test an, die anzeigt, welche Dateien übertragen oder geändert würden, ohne dies tatsächlich zu tun. Sobald der Test zu Ihrer Zufriedenheit verläuft, können Sie einen regelmäßigen Zeitplan einrichten, sodass SyncBack automatisch in definierten Intervallen wie täglich oder stündlich synchronisiert. Dies erledigen Sie über die integrierte Zeitplanfunktion oder über die Windows-Aufgabenplanung.

Hinweise und mögliche Fallstricke

Da Dropbox und Google Drive selbst bereits eine Synchronisation anbieten, ist es wichtig, Konflikte zu vermeiden. Verwenden Sie SyncBack daher vorzugsweise für Backups oder für spezielle Synchronisationszwecke, bei denen Sie Kontrolle über die Datenübertragung benötigen. Achten Sie darauf, dass keine doppelte Synchronisation erfolgt und prüfen Sie regelmäßig die Log-Dateien von SyncBack, um Fehler oder Konflikte zeitnah zu erkennen.

Zusammengefasst ist der Schlüssel zur Integration von SyncBack mit Cloud-Diensten, den lokalen Cloud-Ordner als Ziel- oder Quellverzeichnis zu verwenden und die Synchronisation sorgfältig zu konfigurieren. So profitieren Sie von der Zuverlässigkeit und Flexibilität von SyncBack bei gleichzeitigem Nutzen der Cloud-Infrastruktur.

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