Wie kann man OpenShot auf Ubuntu herunterladen und installieren?
- Einführung in OpenShot
- Voraussetzungen für die Installation von OpenShot unter Ubuntu
- OpenShot über die Ubuntu-Paketverwaltung herunterladen und installieren
- Installation der neuesten Version von OpenShot über das PPA-Repository
- Alternative Installationsmethoden: Snap und Flatpak
- Fazit zur OpenShot-Installation auf Ubuntu
Einführung in OpenShot
OpenShot ist eine freie und quelloffene Videoschnittsoftware, die eine einfache Bedienung mit zahlreichen Funktionen für die Videobearbeitung kombiniert. Gerade für Ubuntu-Nutzer bietet OpenShot eine hervorragende Möglichkeit, professionelle Videos zu erstellen, ohne auf teure oder komplizierte Software zurückgreifen zu müssen.
Voraussetzungen für die Installation von OpenShot unter Ubuntu
Damit OpenShot reibungslos auf einem Ubuntu-System läuft, ist es wichtig, dass das Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist. Zudem benötigt man ausreichende Systemressourcen, insbesondere genügend Arbeitsspeicher und Prozessorleistung, da Videobearbeitung ressourcenintensiv sein kann. Ubuntu-Versionen ab 18.04 LTS unterstützen OpenShot offiziell.
OpenShot über die Ubuntu-Paketverwaltung herunterladen und installieren
Die einfachste Möglichkeit, OpenShot unter Ubuntu zu installieren, ist die Nutzung der vorinstallierten Paketverwaltung. Hierfür öffnet man das Terminal und gibt den Befehl sudo apt update ein, um die Paketlisten zu aktualisieren. Danach folgt der Befehl sudo apt install openshot, der die Software aus den offiziellen Ubuntu-Repositories herunterlädt und installiert. Nach wenigen Minuten ist OpenShot einsatzbereit.
Installation der neuesten Version von OpenShot über das PPA-Repository
Da die in den Standard-Repositorys verfügbaren OpenShot-Versionen gelegentlich nicht die neuesten Features enthalten, kann es sinnvoll sein, ein spezielles PPA (Personal Package Archive) hinzuzufügen, das immer die aktuellste Version bereitstellt. Dies geschieht durch Eingabe der Befehle sudo add-apt-repository ppa:openshot.developers/ppa, gefolgt von sudo apt update und schließlich sudo apt install openshot-qt. So erhält man nicht nur eine neuere Version, sondern auch eventuelle Fehlerbehebungen und Verbesserungen.
Alternative Installationsmethoden: Snap und Flatpak
Neben der klassischen Paketinstallation bietet Ubuntu auch moderne Paketformate wie Snap und Flatpak an, mit denen sich OpenShot ebenfalls installieren lässt. Der Snap-Paketmanager ist meist standardmäßig aktiviert und erlaubt die Installation per sudo snap install openshot-qt. Für Flatpak muss zuerst das Flatpak-System eingerichtet werden. Danach installiert man OpenShot mit flatpak install flathub org.openshot.OpenShot. Diese Methoden haben den Vorteil, dass sie unabhängig von der Ubuntu-Standardversion funktionieren und oftmals eine isolierte, sicherere Umgebung für die Software bieten.
Fazit zur OpenShot-Installation auf Ubuntu
OpenShot lässt sich unter Ubuntu auf verschiedenen Wegen einfach herunterladen und installieren. Die Paketverwaltung bietet eine schnelle Grundinstallation, während PPAs, Snap oder Flatpak Zugang zu aktuelleren oder alternativen Versionen ermöglichen. Somit kann jeder Nutzer je nach Präferenz und Systemanforderungen die passende Methode wählen, um mit der Videobearbeitung auf Ubuntu zu beginnen.
