Wie kann man mit WinSCP Dateien zippen und anschließend hochladen?

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  1. Direktes Zippen mit WinSCP – geht das?
  2. Wie können Dateien vor dem Hochladen komprimiert werden?
  3. Batch-Upload von Zip-Dateien mit WinSCP
  4. Automatisierung durch Skripte und externe Komprimierung
  5. Fazit

WinSCP ist ein weit verbreitetes Windows-Tool zum Übertragen von Dateien zwischen einem lokalen Computer und einem entfernten Server über die Protokolle FTP, SFTP, SCP oder WebDAV. Oft besteht der Wunsch, Dateien vor dem Hochladen zu komprimieren, um Bandbreite zu sparen und die Übertragungszeit zu verkürzen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie man mit WinSCP Dateien zippen und danach auf einen Server hochladen kann.

Direktes Zippen mit WinSCP – geht das?

WinSCP selbst bietet keine integrierte Funktion zum Erstellen von Zip-Archiven. Es handelt sich primär um einen Dateiübertragungsclient, der sich auf das Verschieben und Verwalten von Dateien auf entfernten Systemen fokussiert. Das bedeutet, dass WinSCP keine Möglichkeit bereitstellt, Dateien automatisch zu zippen, bevor sie hochgeladen werden.

Wie können Dateien vor dem Hochladen komprimiert werden?

Die Komprimierung der Dateien muss daher extern erfolgen. Das heißt, Sie sollten vor dem Hochladen Ihre Dateien mit einem separaten Programm wie dem Windows-Explorer (Rechtsklick → Senden an → ZIP-komprimierter Ordner) oder einem anderen Komprimierungstool wie 7-Zip, WinRAR oder ähnlichem zippen. So entsteht eine einzelne komprimierte Datei, die Sie anschließend mit WinSCP auf den Server übertragen.

Batch-Upload von Zip-Dateien mit WinSCP

Nach der Erstellung des Zip-Archivs können Sie WinSCP nutzen, um die Datei wie gewohnt auf den Server hochzuladen. WinSCP unterstützt neben der grafischen Oberfläche auch Skripte, mit denen sich automatisierte Uploads realisieren lassen. Wird z. B. ein Script verwendet, können Sie dort den Befehl put verwenden, um die Zip-Datei an den gewünschten Ort auf dem Server zu übertragen.

Automatisierung durch Skripte und externe Komprimierung

Für fortgeschrittene Anwender besteht die Möglichkeit, die Schritte des Komprimierens und Hochladens in einem automatisierten Prozess zu kombinieren. Dabei sorgt ein externes Skript dafür, dass die Dateien zunächst per Kommandozeile oder PowerShell zu einer Zip-Datei gepackt werden. Anschließend wird WinSCP über die Kommandozeile oder dessen eigene Skriptschnittstelle aufgerufen, um die Zip-Datei auf den Server zu übertragen. Das bietet sich besonders bei wiederkehrenden Aufgaben und Backups an.

Fazit

WinSCP selbst verfügt nicht über eine Funktion zum Zippen von Dateien. Das Zippen muss deshalb immer vor dem Upload extern auf dem lokalen Rechner durchgeführt werden. Danach kann die erzeugte Zip-Datei problemlos mit WinSCP auf den Server hochgeladen werden. Für automatisierte Abläufe lassen sich zusätzlich Skripte verwenden, um Komprimierung und Upload zu verknüpfen. So gelingt eine effiziente und zeitsparende Übertragung von komprimierten Dateien.

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