Wie kann man mit nmap nur offene Ports anzeigen?

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  1. Einführung in nmap
  2. Standardverhalten von nmap bei Port-Scans
  3. Optionen für die Anzeige nur offener Ports
  4. Weitere Tipps für gezieltes Scannen
  5. Fazit

Einführung in nmap

nmap ist ein weit verbreitetes Netzwerk-Scanning-Tool, mit dem Netzwerke und Hosts auf verschiedene Arten untersucht werden können. Es ermöglicht das Auffinden von aktiven Geräten, offenen Ports und laufenden Diensten. Standardmäßig zeigt nmap bei einem Scan sowohl offene als auch gefilterte sowie geschlossene Ports an, was manchmal zu einer großen Menge an Informationen führt. Um gezielt nur die offenen Ports anzuzeigen, gibt es spezielle Optionen und Vorgehensweisen.

Standardverhalten von nmap bei Port-Scans

Wenn nmap einen Scan durchführt, versucht es, eine Verbindung zu bestimmten Ports herzustellen und bewertet deren Status. Die üblichen Statuswerte sind offen (open), geschlossen (closed) und gefiltert (filtered). Ein offener Port bedeutet, dass ein Dienst auf diesem Port aktiv und erreichbar ist. Geschlossene oder gefilterte Ports enthalten Informationen darüber, dass keine Verbindung möglich war oder dass der Zugriff durch Firewalls blockiert wurde. Da viele Nutzer hauptsächlich an den tatsächlich erreichbaren Diensten interessiert sind, ist es sinnvoll, die Ausgabe auf offene Ports zu beschränken.

Optionen für die Anzeige nur offener Ports

Um bei der Nutzung von nmap ausschließlich die offenen Ports zu sehen, kann die Option --open verwendet werden. Diese Option sorgt dafür, dass in der Ergebnisübersicht nur die Ports gelistet werden, die als offen erkannt wurden. Der Befehl könnte beispielsweise so aussehen:

nmap --open target-ip

Hier ersetzt target-ip die IP-Adresse oder den Hostnamen des zu scannenden Ziels. Die Ausgabe zeigt dann nur die tatsächlich offenen Ports und deren zugehörige Dienste an, ohne die geschlossenen oder gefilterten Ports.

Weitere Tipps für gezieltes Scannen

Neben der Option --open kann auch die Verwendung von spezifischen Scanmethoden oder Ports sinnvoll sein, um die Scanzeit zu verkürzen und die Ergebnisse übersichtlicher zu halten. Beispielsweise kann mit der Option -p ein bestimmter Portbereich angegeben werden. Ebenso hilft das Kombinieren von --open mit anderen Flags dabei, die Ausgabe genau auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.

Fazit

Wer mit nmap nur offene Ports anzeigen möchte, nutzt am besten die Option --open. Dadurch werden geschlossene und gefilterte Ports aus der Ausgabe entfernt, sodass der Fokus auf tatsächlich erreichbaren und aktiven Diensten liegt. Dies erleichtert die Analyse der Scannergebnisse und macht die Nutzung von nmap effizienter und zielgerichteter.

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