Wie kann man in OpenShot einen Zeitraffer erstellen?

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  1. Grundprinzip der Zeitraffer-Erstellung in OpenShot
  2. Schritte zum Erstellen eines Zeitraffers
  3. Weitere Tipps und Hinweise
  4. Fazit

OpenShot ist ein beliebtes, kostenloses Videoschnittprogramm, das sich besonders für Einsteiger eignet. Eine häufig gestellte Frage ist, wie man in OpenShot einen Zeitraffer erstellen kann. Ein Zeitraffer (oder Timelapse) beschleunigt die Wiedergabe eines Videoclips, sodass Ereignisse, die in Echtzeit lange dauern, schneller sichtbar werden. Dieser Effekt wirkt spannend und kann beispielsweise für Naturaufnahmen, Bauarbeiten oder andere langsame Prozesse genutzt werden.

Grundprinzip der Zeitraffer-Erstellung in OpenShot

Ein Zeitraffer entsteht dadurch, dass die Wiedergabegeschwindigkeit eines Clips erhöht wird. In OpenShot erreicht man dies, indem man die Geschwindigkeit des Videos verändert. Das Programm bietet hierfür eine Option, um die Geschwindigkeit zu erhöhen oder zu verringern, was eine flexible Anpassung ermöglicht. Damit lässt sich die Länge des Clips verringern und der Inhalt läuft entsprechend schneller ab.

Schritte zum Erstellen eines Zeitraffers

Zunächst importiert man das gewünschte Video in OpenShot und zieht es auf die Timeline. Anschließend klickt man mit der rechten Maustaste auf den Clip, um das Kontextmenü zu öffnen. Dort findet man die Funktion Zeit oder Geschwindigkeit ändern. Diese ermöglicht es, die Wiedergabegeschwindigkeit numerisch festzulegen oder voreingestellte Werte wie zweimal, viermal schneller usw. zu wählen.

Wenn man beispielsweise den Wert auf 4x setzt, läuft das Video viermal so schnell ab wie im Original. Dadurch verkürzt sich automatisch die Dauer des Clips auf der Timeline. Nach der Einstellung kann man den Zeitraffer clip direkt in der Vorschau ansehen und bei Bedarf anpassen, bis das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht.

Weitere Tipps und Hinweise

Bei stark beschleunigten Clips kann es passieren, dass die Bildfolge ruckelig wirkt, vor allem wenn die Originalaufnahme mit einer niedrigen Framerate aufgenommen wurde. In solchen Fällen hilft es, wenn das ursprüngliche Material eine höhere Bildrate besitzt. Zudem sollte man darauf achten, dass eventuell vorhandene Tonspuren stören können – meistens empfiehlt es sich, den Ton bei Zeitraffern stumm zu schalten oder vollständig zu entfernen.

OpenShot unterstützt zudem das Einfügen von Effekten und Überblendungen, sodass der Zeitraffer-Clip nahtlos in ein größeres Projekt eingebunden werden kann. Mit etwas Übung steht dem Erstellen ansprechender Zeitraffervideos also nichts mehr im Wege.

Fazit

Das Erstellen eines Zeitraffers in OpenShot ist dank der integrierten Geschwindigkeitsfunktion unkompliziert und intuitiv möglich. Durch das Ändern der Wiedergabegeschwindigkeit lässt sich das Video wesentlich beschleunigen, wodurch der Zeitraffer-Effekt entsteht. Mit ein wenig Experimentieren und dem Anpassen weiterer Parameter erhalten Nutzer ansprechende Ergebnisse für ihre Videoprojekte.

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