Wie kann man eine Wanderlog-Route nach Google Maps exportieren?
- Was ist Wanderlog und warum möchte man Routen exportieren?
- Welche Exportformate unterstützt Wanderlog?
- Wie importiert man Wanderlog-Daten in Google Maps?
- Schritte zum Export und Import im Detail
- Welche Alternativen gibt es zum direkten Export?
- Fazit
Was ist Wanderlog und warum möchte man Routen exportieren?
Wanderlog ist eine beliebte App und Plattform zur Planung von Wanderungen, Reisen und Outdoor-Aktivitäten. Sie ermöglicht es Nutzern, Route, Etappen und Sehenswürdigkeiten übersichtlich darzustellen und individuell anzupassen. Da Google Maps ein weit verbreitetes und vielseitiges Kartensystem ist, möchten viele Nutzer ihre in Wanderlog erstellten Routen auch dort verwenden, um unterwegs bequem Zugriff zu haben oder die Route mit anderen zu teilen. Der Export ermöglicht es, die geplanten Strecken in einem kompatiblen Format zu speichern und in Google Maps zu importieren.
Welche Exportformate unterstützt Wanderlog?
Wanderlog bietet verschiedene Möglichkeiten zum Exportieren von Routen. Eine der wichtigsten Funktionen ist der Export im GPX-Format, das ein standardisiertes Format für GPS-Daten ist. Dieses Format bewahrt Wegpunkte, Routen und Tracks und ist mit vielen Navigationssystemen kompatibel, darunter auch Google Maps. Daneben existieren auch Formate wie KML oder CSV, die teils unterstützt werden, jedoch ist GPX am gängigsten und am besten für Outdoor-Navigation geeignet.
Wie importiert man Wanderlog-Daten in Google Maps?
Direktes Importieren von GPX-Dateien in die reguläre Google Maps-App ist nicht möglich, da Google Maps in der Standardversion keine GPX-Dateien unterstützt. Allerdings kann man die Route über Google My Maps hochladen, ein spezieller Dienst von Google, mit dem man eigene Karten mit benutzerdefinierten Routen, Markierungen und Linien erstellen kann. Der genaue Ablauf sieht vor, eine GPX-Datei von Wanderlog zu exportieren und anschließend in Google My Maps zu importieren. Dort wird die Route als Layer angezeigt. Die erstellte Karte kann dann in der Google Maps-App angezeigt und geteilt werden.
Schritte zum Export und Import im Detail
Zuerst exportiert man in Wanderlog die gewünschte Route im GPX-Format. Dies erfolgt meistens über die Funktion Route exportieren oder GPX herunterladen. Danach öffnet man die Webseite von Google My Maps und erstellt eine neue Karte. Über die Importfunktion lädt man die gespeicherte GPX-Datei hoch. Google My Maps liest die Route ein und zeigts sie auf der Karte an. Diese Karte kann man anschließend benennen, speichern und mit seinem Google-Konto verknüpfen, um jederzeit und auf verschiedenen Geräten darauf zugreifen zu können.
Welche Alternativen gibt es zum direkten Export?
Falls der Export über Google My Maps als zu umständlich empfunden wird, gibt es auch Apps von Drittanbietern, die GPX-Dateien in ein von Google Maps akzeptiertes Format umwandeln oder die GPX-Daten innerhalb der App darstellen können. Außerdem bietet Google Maps für Android und iOS die Möglichkeit, eigene Karten über My Maps anzuzeigen, was den Weg zu einer besseren Integration ermöglichet. Einige Nutzer nutzen auch den Umweg über Online-Konverter, um GPX-Dateien in KML umzuwandeln, da KML ebenfalls von Google Maps unterstützt wird.
Fazit
Der Export von Wanderlog-Routen zu Google Maps ist vor allem über den Zwischenschritt Google My Maps realisierbar. Mit einer GPX-Datei, die man aus Wanderlog exportiert, kann man eine eigene Karte in My Maps anlegen und die Route dort importieren. Diese Lösung bietet eine praktische Möglichkeit, die in Wanderlog erstellten Wanderungen auch auf Google Maps zu nutzen, zu speichern und zu teilen. Direkter Import in die Haupt-Google Maps-App ist derzeit noch nicht verfügbar, doch durch die Nutzung von Google My Maps oder alternativen Tools lässt sich diese Hürde problemlos überwinden.
