Wie kann man ein Insta360 Video schneiden?
- Besonderheiten von Insta360 Videos
- Die Insta360 eigene Software verwenden
- Videoschnitt mit Schnittprogrammen von Drittanbietern
- Workflow beim Schneiden eines Insta360 Videos
- Export und Veröffentlichung
- Fazit
Das Schneiden von Insta360 Videos ist ein wichtiger Schritt, um beeindruckende 360-Grad-Inhalte zu erstellen, die sowohl spannend als auch professionell wirken. Da Insta360 Kameras spezielle Rundumsicht-Videos aufnehmen, erfordert das Bearbeiten und Schneiden dieser Aufnahmen besondere Techniken und geeignete Software. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man Insta360 Videos schneiden kann, welche Tools dafür genutzt werden und welche Besonderheiten zu beachten sind.
Besonderheiten von Insta360 Videos
Im Gegensatz zu herkömmlichen Videos zeichnen Insta360 Kameras oft eine komplette Kugelansicht auf, die 360 Grad abdeckt. Das bedeutet, dass beim Schneiden und Bearbeiten nicht nur der zeitliche Verlauf, sondern auch der Blickwinkel innerhalb des Videos verändert werden kann. Um ein solches Video sinnvoll zu schneiden, sollte man verstehen, wie die Software die Rundumsicht verarbeitet und wie man daraus interessante Perspektiven auswählt.
Die Insta360 eigene Software verwenden
Insta360 bietet eine Reihe von Programmen und Apps an, die speziell für das Bearbeiten ihrer Aufnahmen optimiert sind. Die Insta360 Studio Software für PC und Mac ermöglicht es, Rohmaterial zu importieren, den Blickwinkel zu steuern und das Video zu schneiden. In der App auf dem Smartphone können Nutzer ebenfalls Clips zuschneiden, die Geschwindigkeit anpassen und Übergänge erzeugen. Diese Programme sind besonders nutzerfreundlich und bieten die Grundfunktionen zum Schneiden und Exportieren von 360-Grad-Videos.
Videoschnitt mit Schnittprogrammen von Drittanbietern
Für professionelle Anwender oder komplexere Projekte können Schnittprogramme wie Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro oder DaVinci Resolve verwendet werden. Diese Programme unterstützen mittlerweile das Bearbeiten von 360-Grad-Videos und bieten umfangreiche Funktionen für Effekte, Übergänge und Farbkorrektur. Für den Import ist es meist notwendig, die Insta360 Rohdateien zunächst in ein kompatibles Format zu konvertieren oder über spezielle Plugins das Material in der Timeline zu bearbeiten.
Workflow beim Schneiden eines Insta360 Videos
Der typische Ablauf beginnt mit dem Importieren des aufgenommenen Videos in die Bearbeitungssoftware. Anschließend wird der gewünschte Blickwinkel oder die Perspektive festgelegt. Danach kann man die Laufzeit des Clips durch Zuschneiden oder Teilen verändern. Beim Schneiden sollte darauf geachtet werden, dass der Übergang zwischen verschiedenen Blickwinkeln flüssig und natürlich wirkt, um den Zuschauer nicht aus der immersiven Erfahrung zu reißen. Auch Effekte wie Zooms oder Schwenks innerhalb des 360-Videos lassen sich durch die Software realisieren.
Export und Veröffentlichung
Nach dem Schneiden muss das Video in einem geeigneten Format exportiert werden, das die 360-Grad-Informationen erhält. Gängige Formate für 360-Videos sind MP4 mit equirectangulärem (kugelprojiziertem) Bildmaterial. Bei der Veröffentlichung auf Plattformen wie YouTube oder Facebook ist es wichtig, dass die Metadaten für 360-Grad-Videos korrekt eingebettet sind, damit der Player des jeweiligen Dienstes das Video richtig darstellen kann.
Fazit
Das Schneiden eines Insta360 Videos erfordert eine spezielle Herangehensweise, die sowohl die Bearbeitung des zeitlichen Ablaufs als auch des räumlichen Blickwinkels umfasst. Mit der offiziellen Insta360 Software lassen sich grundlegende Schnitte und Perspektivwechsel einfach umsetzen. Für anspruchsvollere Projekte bieten professionelle Schnittprogramme zusätzliche Möglichkeiten. Wichtig ist es, beim Export die 360-Grad-Eigenschaften korrekt zu erhalten, damit das Video seine volle immersive Wirkung entfalten kann.
