Wie kann man Adobe XD zu Figma konvertieren?

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  1. Einleitung: Der Bedarf an der Konvertierung von Adobe XD zu Figma
  2. Grundlagen und Kompatibilität der beiden Plattformen
  3. Methoden zur Konvertierung von Adobe XD zu Figma
  4. Wichtige Hinweise zur Nachbearbeitung
  5. Fazit

Einleitung: Der Bedarf an der Konvertierung von Adobe XD zu Figma

Die Designwelt entwickelt sich ständig weiter, und Designer nutzen unterschiedliche Werkzeuge, um ihre kreativen Projekte umzusetzen. Adobe XD und Figma gehören zu den beliebtesten Tools für UI/UX-Design, wobei jedes seine eigenen Stärken aufweist. Dennoch kommt es häufig vor, dass ein Projekt ursprünglich in Adobe XD erstellt wurde, später aber in Figma weiterbearbeitet oder geteilt werden soll. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie man Adobe XD Dateien effektiv und möglichst unkompliziert in Figma konvertieren kann.

Grundlagen und Kompatibilität der beiden Plattformen

Adobe XD und Figma sind beides Vektor-basierte Designprogramme, doch sie speichern ihre Dateien in unterschiedlichen Formaten. Adobe XD verwendet das proprietäre ".xd"-Format, während Figma eine webbasierte Plattform ist, die Designs grundsätzlich im eigenen Cloud-Format speichert. Daher gibt es keine direkte Möglichkeit, eine ".xd"-Datei ohne Zwischenschritte in Figma zu öffnen. Das erschwert die Konvertierung, da Figma keine native Unterstützung für das Importieren von Adobe XD Dateien bietet.

Methoden zur Konvertierung von Adobe XD zu Figma

Da es keine native Importfunktion gibt, müssen alternative Wege genutzt werden, um die Designs zu übertragen. Eine weit verbreitete Methode ist der Export des Adobe XD Designs in ein Austauschformat, das Figma importieren kann. Dabei ist SVG (Scalable Vector Graphics) das Format der Wahl, da es Vektorgrafiken unterstützt und von beiden Programmen gelesen werden kann. Designer exportieren einzelne Elemente oder ganze Seiten als SVG-Dateien und importieren diese anschließend in Figma. Das ermöglicht zumindest eine visuelle Reproduktion des Designs, wobei interaktive oder komplexe Komponenten manuell nachbearbeitet werden müssen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, PDF-Dateien aus Adobe XD zu exportieren und diese in Figma zu importieren. Allerdings können dabei Texte, Ebeneneffekte und bestimmte Design-Assets verloren gehen oder verfälscht werden. Deshalb ist diese Methode meist weniger präzise als der SVG-Weg.

Zudem bieten einige Drittanbieter-Tools oder Plugins Unterstützung für den Export aus Adobe XD in Formate, die Figma leichter importieren kann. Diese Lösungen sind jedoch nicht immer zuverlässig oder kostenpflichtig, wodurch der manuelle Export häufig die bevorzugte Variante bleibt.

Wichtige Hinweise zur Nachbearbeitung

Nach dem Import der Dateien in Figma ist es empfehlenswert, das Design sorgfältig zu überprüfen. Je nach Komplexität des ursprünglichen Adobe XD Projekts können einzelne Elemente verschoben sein, Ebenenstrukturen verloren gegangen oder Texte falsch dargestellt werden. Das manuelle Nacharbeiten ist deshalb oft unvermeidbar, um das Design vollständig funktionsfähig und editierbar in Figma zu haben.

Fazit

Das direkte Konvertieren von Adobe XD zu Figma ist aktuell nicht ohne Umwege möglich, da beide Programme unterschiedliche Dateiformate verwenden. Durch den Export der Designs in SVG oder PDF und den anschließenden Import in Figma kann jedoch eine Übertragung der visuellen Inhalte erreicht werden. Dabei ist die Nachbearbeitung in Figma meist notwendig, um volle Funktionalität und Designtreue sicherzustellen. Der Aufwand lohnt sich vor allem dann, wenn man die Vorteile von Figma wie Echtzeit-Kollaboration und cloudbasiertes Arbeiten nutzen möchte.

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