Wie kann ich meine Google Fit-Daten als GPX-Datei exportieren?
- Welche Möglichkeiten bietet Google Fit für den Datenexport?
- Warum bietet Google Fit keinen direkten GPX-Export?
- Wie wandelt man Google Fit-Daten in das GPX-Format um?
- Welche Alternativen gibt es für den GPX-Export aus Google Fit?
- Fazit
Google Fit ist eine weit verbreitete App zur Gesundheits- und Fitnessüberwachung, die eine Vielzahl von Daten wie Schritte, zurückgelegte Strecken und Aktivitäten speichert. Viele Nutzer möchten ihre Aktivitätsdaten in einem universellen Format wie GPX exportieren, um sie beispielsweise in anderen Anwendungen zu verwenden oder detaillierter auszuwerten. Doch Google Fit bietet keinen direkten GPX-Export an. Im Folgenden wird erläutert, wie man dennoch seine Daten aus Google Fit exportieren kann und diese als GPX-Datei erhält.
Welche Möglichkeiten bietet Google Fit für den Datenexport?
Google Fit speichert alle Aktivitätsdaten in der Cloud und ermöglicht über die Google Takeout-Funktion einen Datenexport. Google Takeout ist ein Tool von Google, mit dem Nutzer ihre Daten aus unterschiedlichen Diensten herunterladen können. Beim Export der Google Fit-Daten über Takeout erhält man sie jedoch nicht im GPX-Format, sondern in Form von JSON- oder XML-Dateien, die die einzelnen Aktivitäten, Herzfrequenzdaten und Co. enthalten.
Warum bietet Google Fit keinen direkten GPX-Export?
Ein GPX-Export ist vor allem für GPS-Daten relevant, um die zurückgelegte Strecke darzustellen. Google Fit sammelt und speichert zwar GPS-Daten bei Aktivitäten wie Laufen oder Radfahren, stellt diese aber nicht als GPX-Datei zur Verfügung. Ein unmittelbarer Export würde eine konvertierte und aufbereitete Datei erfordern, die Google Fit aus verschiedenen Gründen – unter anderem wegen Datenschutz und Komplexität – nicht direkt anbietet.
Wie wandelt man Google Fit-Daten in das GPX-Format um?
Der übliche Weg besteht darin, die Google Fit-Daten zunächst über Google Takeout herunterzuladen. Die exportierten Dateien enthalten die Rohdaten der Aktivitäten, meist als JSON-Dateien. Anschließend können diese Dateien mit speziellen Tools oder Skripten in das GPX-Format konvertiert werden. Es gibt diverse Online-Konverter und Open-Source-Programme, die JSON- oder CSV-Daten in GPX umwandeln. Alternativ können technisch versierte Nutzer eigene Programme schreiben, die die GPS-Punkte aus den Google Fit-Daten extrahieren und korrekt in eine GPX-Struktur bringen.
Welche Alternativen gibt es für den GPX-Export aus Google Fit?
Eine weitere Option besteht darin, Google Fit mit anderen Apps zu koppeln, die GPX-Export unterstützen. Beispielsweise können externe Fitness-Tracker oder Apps genutzt werden, die GPS-Daten in Echtzeit aufzeichnen und anschließend einen GPX-Export anbieten. Wenn diese Apps parallel zu Google Fit laufen, werden die Daten dort oft leichter exportierbar. Außerdem gibt es Apps, die sich direkt mit Google Fit synchronisieren und die Daten auch in Formaten wie GPX exportieren können.
Fazit
Obwohl Google Fit selbst keinen direkten Export ins GPX-Format ermöglicht, können die Daten über Google Takeout heruntergeladen werden. Anschließend ist eine Konvertierung in GPX notwendig, um die Daten universell verwenden zu können. Wer diesen Prozess vereinfachen möchte, kann auf Drittanbieter-Apps zurückgreifen, die GPS-Daten aufnehmen und einen GPX-Export ermöglichen. Insgesamt erfordert der GPX-Export aus Google Fit einen kleinen Mehraufwand, ist aber mit den richtigen Werkzeugen gut umsetzbar.
