Wie kann ich FSlint-Berichte exportieren und speichern?
- FSlint-Oberfläche und Berichterstellung
- Bericht exportieren über die GUI
- Manuelles Speichern der Ergebnisse
- Berichte in der Kommandozeile erzeugen und speichern
- Fazit
FSlint ist ein nützliches Werkzeug unter Linux, das dabei hilft, Duplikate, leere Dateien oder andere unerwünschte Dateien auf dem Dateisystem zu finden. Wenn man mit FSlint gearbeitet und eine Suche durchgeführt hat, ist es oft sinnvoll, die Ergebnisse der Überprüfung zu exportieren und zu speichern, um sie später zu analysieren oder zu dokumentieren. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man FSlint-Berichte exportieren und speichern kann.
FSlint-Oberfläche und Berichterstellung
Nachdem man FSlint gestartet und eine Suche nach z.B. doppelten Dateien durchgeführt hat, zeigt das Programm die gefundenen Ergebnisse in einer übersichtlichen Ansicht an. Diese Ansicht enthält oft eine Liste der betroffenen Dateien, ihre Pfade sowie Informationen zur Größe und Ähnlichkeit. Um diese Ergebnisse dauerhaft zu sichern, bietet FSlint eine Möglichkeit, Berichte zu erstellen und zu speichern.
Bericht exportieren über die GUI
Innerhalb der Benutzeroberfläche von FSlint gibt es in der Menüleiste oder in den Optionen des jeweiligen Moduls einen Eintrag zum Speichern oder Exportieren von Ergebnissen. Nach dem Start einer Suche und wenn die Ergebnisse angezeigt werden, kann man auf Datei oder ein ähnliches Menü gehen und dort Bericht speichern oder Export wählen. Dabei wird der Bericht meist im HTML-Format oder als Textdatei abgelegt. Die Exportfunktion speichert alle Details der gefundenen Dateien in einer strukturierten Datei, die später mit einem Webbrowser oder Texteditor geöffnet werden kann.
Manuelles Speichern der Ergebnisse
Falls kein direkter Export-Button zur Verfügung steht, gibt es auch die Möglichkeit, die Ergebnisse manuell zu speichern. Zum Beispiel kann man die Ergebnisse durch Copy & Paste in einen Texteditor übernehmen und dort als Datei speichern. Alternativ kann man die Ergebnisse über die Kommandozeile mit dem FSlint-Tool findup oder anderen FSlint-Befehlen erzeugen und die Ausgabe in eine Datei umleiten, z.B. mit findup /pfad/zum/verzeichnis > ergebnis.txt.
Berichte in der Kommandozeile erzeugen und speichern
FSlint kann auch komplett über die Kommandozeile bedient werden. Mit Werkzeugen wie findup lassen sich Duplikate gezielt suchen und die Ergebnisse auf standard output ausgeben. Diese Ausgabe kann dann einfach mit der Umleitung > in eine Datei gespeichert werden. Beispielsweise erzeugt der Befehl
findup /home/benutzer/dokumente > duplikate.txteine Textdatei namens duplikate.txt mit allen doppelten Dateien im Zielverzeichnis. Diese Datei kann im Nachgang betrachtet oder weiterverarbeitet werden.
Fazit
Das Speichern von FSlint-Berichten ist entweder direkt über die grafische Oberfläche mit einer integrierten Exportfunktion möglich oder über die Kommandozeile mittels Umleitung des Ausgabeergebnisses. Für die Nutzung der GUI empfiehlt es sich, nach der Durchführung der Suche im Menü nach einem Speichern oder Exportieren zu suchen. Falls man häufiger Berichte automatisiert erstellen möchte, ist der Kommandozeilenweg mit Tools wie findup effizient und einfach umzusetzen. So lassen sich die FSlint-Ergebnisse bequem dokumentieren und für spätere Analysen archivieren.
