Wie kann ich einen YouTube Kids Kanal sperren?
- Warum einen YouTube Kids Kanal sperren?
- Wie funktioniert das Sperren eines Kanals in YouTube Kids?
- Schritte zum direkten Sperren oder Blockieren eines Kanals
- Alternativen für mehr Kontrolle
- Fazit
Viele Eltern und Erziehungsberechtigte möchten sicherstellen, dass ihre Kinder nur kindgerechte Inhalte auf YouTube Kids sehen. Manchmal gibt es jedoch Kanäle, die trotz der Kindersicherung ungeeignete oder unerwünschte Videos enthalten. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man einen YouTube Kids Kanal sperren kann, um die Nutzung sicherer zu machen.
Warum einen YouTube Kids Kanal sperren?
YouTube Kids ist eine Plattform, die speziell für Kinder entwickelt wurde, um altersgerechte und sichere Inhalte anzubieten. Allerdings kommen immer wieder Inhalte oder Kanäle vor, die nicht den Erwartungen der Eltern entsprechen oder möglicherweise nicht geeignet sind. Um den Schutz zu erhöhen und den Kindern nur die gewünschten Inhalte zugänglich zu machen, ist das Sperren solcher Kanäle eine sinnvolle Maßnahme.
Wie funktioniert das Sperren eines Kanals in YouTube Kids?
Im Unterschied zu der normalen YouTube-App ist die Funktion zum Sperren von Kanälen in YouTube Kids etwas eingeschränkt, da die Plattform sehr stark durch Algorithmen überwacht und Empfehlungen steuert. Trotzdem bietet YouTube Kids einige Optionen, die genutzt werden können. Wenn Sie beispielsweise ein Video oder einen Kanal sehen, der nicht passt, können Sie diesen Inhalt "melden" oder "nicht interessieren" auswählen, sodass YouTube Kids ähnliche Inhalte seltener anzeigt.
Schritte zum direkten Sperren oder Blockieren eines Kanals
YouTube Kids erlaubt aktuell in der App selbst kein direktes Blockieren ganzer Kanäle, wie dies bei den regulären YouTube-Konten über die Desktop-Version möglich ist. Um jedoch eine gewisse Kontrolle zu behalten, können Eltern die folgenden Möglichkeiten nutzen: Zum einen lässt sich in den Eltern-Einstellungen der Zugang zu Inhalten anhand von Altersgruppen oder Themen begrenzen. Zum anderen ist es möglich, den Suchmodus zu deaktivieren, sodass die Kinder nur auf ausgewählte Inhalte zugreifen können.
Außerdem kann über den YouTube-Kinderaccount die Funktion Watch History (Verlauf) beobachtet werden, um Kanäle oder Inhalte zu identifizieren, die man anschließend über den Support melden kann. Der Kundendienst von YouTube kann dann entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Alternativen für mehr Kontrolle
Wenn die Steuerungsmöglichkeiten in YouTube Kids nicht ausreichen, bieten sich zusätzliche Apps oder Softwarelösungen für die Kindersicherung an, die das Filtern oder Sperren bestimmter Kanäle über das komplette Gerät oder Netzwerk ermöglichen. Ebenso kann die Nutzung von YouTube Kids durch Zeitlimits, Aufsicht oder das Deaktivieren des Internetzugangs eingeschränkt werden.
Fazit
Ein direktes Sperren einzelner Kanäle innerhalb der YouTube Kids App ist derzeit technisch nicht vorgesehen. Eltern haben jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Inhalte kontrollierter anzuzeigen, indem sie altersgerechte Einstellungen nutzen, unerwünschte Inhalte melden und über externe Kindersicherungsmechanismen arbeiten. Wenn ein Kanal besonders problematisch ist, empfiehlt es sich, diesen an YouTube zu melden, damit dieser geprüft und gegebenenfalls entfernt wird.
