Wie kann ich CSS-Anpassungen in Safari Reader Apps vornehmen?
- Einführung in den Safari Reader Modus
- Direkte CSS-Anpassungen im Safari Reader Modus
- Workarounds mit eigenen Reader Apps oder Browser-Erweiterungen
- Nutzen von «Safari Content Blockers» und benutzerdefinierten Styles
- Fazit und Empfehlungen
Einführung in den Safari Reader Modus
Der Safari Reader Modus ist eine Funktion, die es ermöglicht, Webseiteninhalte ablenkungsfrei und übersichtlich darzustellen. Vor allem bei langen Artikeln wird durch das Entfernen von Werbung, Seitenelementen und unnötigen Bildern ein besseres Leseerlebnis geschaffen. Allerdings ist die Möglichkeit der individuellen Anpassung des Layouts über CSS in Safari Reader Apps eingeschränkt, da diese den Stil automatisch festlegen, um Konsistenz und Lesbarkeit zu gewährleisten.
Direkte CSS-Anpassungen im Safari Reader Modus
Im nativen Safari auf macOS oder iOS ist es nicht möglich, direkt benutzerdefiniertes CSS im Reader Modus einzubinden oder zu verändern. Apple bietet keine Schnittstelle oder Option, um CSS-Regeln speziell für den Reader Modus zu definieren. Das bedeutet, dass alle Anpassungen hinsichtlich Schriftgröße, Zeilenabstand oder Farbgestaltung über die integrierten Reader-Einstellungen erfolgen müssen. Hier können Nutzer z. B. zwischen verschiedenen Schriftarten, Schriftgrößen oder Hintergrundfarben (hell, dunkel, sepia) wählen, aber tiefere CSS-Änderungen sind nicht vorgesehen.
Workarounds mit eigenen Reader Apps oder Browser-Erweiterungen
Wenn eine spezifischere Anpassung gewünscht ist, beispielsweise für eigene Projekte oder spezielle Lese-Apps, können Entwickler oder technisch versierte Nutzer eigene Reader Apps erstellen oder spezialisierte Browser-Erweiterungen nutzen. In solchen Lösungen kann man den Artikeltext erfassen, extrahieren und in einer eigenen Umgebung darstellen, wo dann natürlich eigene CSS-Regeln angewendet werden können. Dabei wird der Artikeltext meist per JavaScript aus der Webseite isoliert, in einem eigenen HTML-Dokument eingebettet und mit den gewünschten Stilen versehen.
Nutzen von «Safari Content Blockers» und benutzerdefinierten Styles
Alternativ können Content Blocker dazu beitragen, störende Elemente auf Seiten auszublenden, was indirekt den Reader-Modus-Erlebnis verbessert. Allerdings wirken Content Blocker nicht auf das Styling im Reader Modus selbst. Unter macOS besteht zudem die Möglichkeit, Benutzer-CSS durch Entwickler-Tools oder spezielle Tools einzubinden, jedoch gilt dies nur für die normale Webseitenansicht und nicht innerhalb des Safari Readers.
Fazit und Empfehlungen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die native Anpassung von CSS in Safari Reader Apps oder dem Safari Reader Modus direkt nicht möglich ist. Die von Apple vorgegebenen Anpassungen sind bewusst begrenzt, um die Konsistenz, Zugänglichkeit und Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Für tiefere Anpassungen empfiehlt sich die Entwicklung eigener Leseanwendungen oder die Nutzung von Reader-Extensions, welche die Textinhalte von Webseiten extrahieren und in eigenen Umgebungen mit beliebigem CSS ausgeben. Für die meisten Anwender sollten die eingebauten Optionen für Schriftgröße und Farbmodus jedoch ausreichend sein, um das Leseerlebnis zu individualisieren.
