Wie integriert sich FullStory in bestehende Web- und Mobilanwendungen?
Integration in Webanwendungen
FullStory wird in Webanwendungen typischerweise durch das Einbinden eines JavaScript-Snippets in den Quellcode der Webseite integriert. Dieses Snippet besteht aus einem kurzen JavaScript-Code, der asynchron geladen wird, um die Leistung der Webseite nicht negativ zu beeinflussen. Die Implementierung erfolgt häufig im <head> oder direkt vor dem schließenden </body>-Tag der HTML-Datei. Sobald das Skript geladen ist, beginnt FullStory damit, sämtliche Nutzerinteraktionen auf der Seite zu erfassen. Dies beinhaltet Klicks, Scrolls, Eingaben in Formularfelder sowie Mausbewegungen.
Die Integration lässt sich einfach an bestehende Webanwendungen anpassen, indem Entwickler ergänzende Konfigurationen vornehmen. Beispielsweise können sie bestimmte Seiten oder Elemente vom Tracking ausschließen oder benutzerdefinierte Ereignisse und benutzerdefinierte Eigenschaften definieren, um die Aufzeichnungen zu verfeinern. Die API von FullStory ermöglicht zudem eine dynamische Steuerung der Erfassung, indem man etwa die Aufzeichnung in Abhängigkeit von Nutzerrollen oder Datenschutzvorgaben aktiviert oder deaktiviert.
Integration in Mobilanwendungen
Im Bereich mobiler Anwendungen wird FullStory ebenfalls durch die Integration eines SDKs realisiert, das sowohl für iOS- als auch für Android-Plattformen verfügbar ist. Bei iOS erfolgt die Integration typischerweise über CocoaPods, Swift Package Manager oder manuelles Hinzufügen der Framework-Bibliotheken. Android-Apps integrieren das FullStory-SDK meist über Gradle. Nach der Einbindung des SDKs muss die Initialisierung im Anwendungscode, meist in der Hauptaktivität oder dem App-Delegate, vorgenommen werden.
Das FullStory SDK für mobile Apps zeichnet Nutzersitzungen und Interaktionen ähnlich umfangreich wie im Web auf, wobei es speziell auf die Eigenheiten mobiler Betriebssysteme und Benutzerinterfaces abgestimmt ist. Es werden beispielsweise Bildschirmtransaktionen, Touch-Ereignisse, Navigation zwischen Ansichten und Performance-Metriken erfasst. Auch hier besteht die Möglichkeit, mittels API-Aufrufen benutzerdefinierte Ereignisse zu senden, sensible Daten auszuschließen oder die Aufzeichnung für bestimmte Nutzergruppen zu steuern.
Datenschutz und Anpassbarkeit
Ein zentraler Aspekt bei der Integration von FullStory ist die Wahrung des Datenschutzes. FullStory bietet verschiedene Mechanismen, die es Entwicklern ermöglichen, personenbezogene Daten oder sensible Informationen zu maskieren oder vom Tracking auszuschließen. In der Implementierungsphase können Filterregeln definiert werden, mit denen ausgewählte Elemente auf Webseiten oder Ansichten in mobilen Apps automatisch unkenntlich gemacht werden. Zudem können Entwickler die Aufzeichnung für Nutzer ein- oder ausschalten, etwa durch Abfrage von Consent-Management-Systemen.
Die Flexibilität von FullStory gewährleistet, dass sich das Tool nahtlos in bestehende technische Architekturen einfügt, ohne dass wesentliche Anpassungen an der Anwendungslogik notwendig werden. Durch die Kombination von einfachem Code-Snippet im Web und leistungsstarken SDKs in mobilen Anwendungen lässt sich FullStory somit effizient und sicher in verschiedenste Umgebungen integrieren.
