Wie funktionieren Presets in der Adobe Lightroom App und wie kann ich eigene erstellen?

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  1. Was sind Presets in der Adobe Lightroom App?
  2. Wie funktionieren Presets technisch in Lightroom?
  3. Wie kann man eigene Presets in der Adobe Lightroom App erstellen?
  4. Besonderheiten bei der Erstellung und Anwendung eigener Presets
  5. Fazit

Was sind Presets in der Adobe Lightroom App?

Presets sind vordefinierte Einstellungen und Anpassungen, die auf Fotos angewendet werden können, um einen bestimmten Look oder Stil schnell zu erzeugen. In der Adobe Lightroom App bündeln sie verschiedene Bearbeitungsparameter, wie Belichtung, Kontrast, Farbton, Sättigung, Schärfe und weitere Effekte. Durch die Nutzung von Presets können Nutzer ihre Nachbearbeitung beschleunigen, indem sie einmal erstellte Einstellungen auf viele Bilder anwenden, ohne jedes Mal alle Regler neu justieren zu müssen.

Wie funktionieren Presets technisch in Lightroom?

Technisch gesehen handelt es sich bei einem Preset um eine Datei, die alle Werte der aktivierten Bearbeitungswerkzeuge speichert. Wenn du ein Preset anwendest, setzt Lightroom all diese Einstellungen simultan bei deinem Foto um, wodurch das Bild schnell und konsistent verändert wird. Die App interpretiert die gespeicherten Einstellungen und passt die Bilddaten in Echtzeit an. Presets werden also nicht als fertige Filter wie bei Instagram-Apps gespeichert, sondern als Parameterkombination, die flexibel und nicht-destruktiv auf jedes Bild angewandt werden können.

Wie kann man eigene Presets in der Adobe Lightroom App erstellen?

Um ein eigenes Preset zu erstellen, startest du zunächst mit der Bearbeitung eines Fotos in der Lightroom App. Nachdem du alle gewünschten Anpassungen vorgenommen hast – beispielsweise Belichtung, Farbkorrekturen und Effekte – gehst du ins Menü, um die aktuellen Einstellungen zu speichern. In der App findest du die Option Preset erstellen oder Neues Preset meist im Bereich Bearbeiten unter den Preset-Optionen. Dort gibst du deinem Preset einen Namen, wählst aus, welche Bearbeitungen gespeichert werden sollen (zum Beispiel nur Farbe oder alle Einstellungen) und speicherst es schließlich. Dein neues Preset steht dann in deiner Preset-Sammlung zur Verfügung und kann auf andere Fotos angewendet werden.

Besonderheiten bei der Erstellung und Anwendung eigener Presets

Wichtig zu wissen ist, dass Presets in Lightroom flexibel sind: Sie können nachträglich noch angepasst werden. Das bedeutet, dass du ein Preset auf ein Bild anwendest und anschließend einzelne Regler veränderst, um das Ergebnis zu optimieren. Eigene Presets sind außerdem Plattform-übergreifend nutzbar, wenn du mit einem Adobe Creative Cloud-Account arbeitest und auf mehreren Geräten Lightroom verwendest. Beim Speichern kannst du außerdem festlegen, welche Anpassungen das Preset enthalten soll, so kannst du etwa nur Farbkorrekturen speichern und andere Einstellungen ignorieren. So erstellst du sehr gezielte Looks, die du vielseitig einsetzen kannst.

Fazit

Presets in der Adobe Lightroom App sind mächtige Werkzeuge, um den Workflow der Fotobearbeitung zu vereinfachen und konsistente Looks zu erzeugen. Sie funktionieren, indem sie eine Kombination von Bearbeitungsparametern speichern und auf andere Bilder übertragen. Eigene Presets zu erstellen ist einfach und ermöglicht dir, deinen individuellen Stil oder wiederkehrende Bearbeitungen mit wenigen Klicks auf neue Fotos anzuwenden. Besonders für Nutzer, die häufig ähnliche Bildbearbeitungen durchführen, sind Presets daher unverzichtbar.

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