Wie exportiere ich die Analyseergebnisse aus SpaceSniffer als Bericht oder Datei?
- Einführung
- Exportfunktion in SpaceSniffer
- Speichern eines Snapshots
- Export als Textdatei
- Speichern als Bild
- Fazit
Einführung
SpaceSniffer ist ein praktisches Tool zur Analyse der Festplattenbelegung, das eine visuelle Darstellung der Dateistruktur in Form eines sogenannten Treemaps bietet. Viele Nutzer möchten die gewonnenen Analyseergebnisse nicht nur direkt im Programm betrachten, sondern diese auch als Bericht oder Datei speichern, um sie zu archivieren, zu teilen oder weiterzuverarbeiten. Leider bietet SpaceSniffer keine klassische Exportfunktion in Form eines Berichts oder einer Datei im herkömmlichen Sinn an, wie man es vielleicht von anderen Tools gewohnt ist. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Analyseergebnisse zu exportieren.
Exportfunktion in SpaceSniffer
SpaceSniffer ermöglicht es, die Analyseergebnisse in eine XML-Datei zu speichern. Diese XML-Datei enthält detaillierte Informationen über die Analyse, inklusive Ordner- und Dateistrukturen sowie deren Größenangaben. Das Speichern dieser Datei erfolgt über die Menüoption Scan und dort über Save Snapshot. Diese Funktion legt eine Snapshot-Datei mit der Endung *.SNP an, welche im XML-Format vorliegt und später wieder in SpaceSniffer geladen werden kann, um die Analyse erneut anzusehen.
Speichern eines Snapshots
Nachdem Sie Ihre Laufwerksanalyse abgeschlossen haben, klicken Sie im oberen Menü auf Scan. Im Dropdown-Menü wählen Sie Save Snapshot. Hier können Sie einen Speicherort auswählen und der Datei einen passenden Namen geben. Das gespeicherte Snapshot-File ist anschließend eine XML-basierte Datei, die alle gescannten Daten enthält. Beachten Sie, dass es sich damit um einen internen Speicherungsmechanismus handelt, der primär für die spätere Wiederaufnahme des Analysezustands gedacht ist und nicht als formaler Bericht.
Export als Textdatei
Eine weitere Möglichkeit, Ergebnisse aus SpaceSniffer zu exportieren, ist der Export als reine Textdatei. Dazu können Sie über das Menü Options die Ansicht der Elemente anpassen und dann per Ctrl + A den gesamten Inhalt der Anzeigetabelle markieren. Anschließend kopieren Sie die markierten Daten mit Ctrl + C und fügen diese in einen beliebigen Texteditor, wie z. B. Notepad, ein. Danach können Sie die Datei als Textdokument speichern. Dieser Weg ist allerdings auf die tabellarische Ansicht beschränkt und umfasst keine grafische Treemap-Darstellung der Ergebnisse.
Speichern als Bild
Da SpaceSniffer auf eine visuelle Darstellung setzt, ist eine weitere sinnvolle Exportmöglichkeit das Sichern eines Screenshots. Direkt im Programm gibt es in der Menüleiste die Option Save Bitmap, mit der Sie die aktuelle Ansicht als Bilddatei (PNG) speichern können. So können Sie die grafische Visualisierung der belegten Speicherbereiche in Bildform erhalten, was besonders nützlich ist, wenn Sie die Ergebnisse präsentieren oder archivieren möchten. Allerdings enthält diese Bilddatei keine durchsuchbaren oder filterbaren Daten, sondern nur die visuelle Darstellung.
Fazit
SpaceSniffer bietet keine deskriptive Exportfunktion für vollumfängliche Berichte in PDF- oder anderen standardisierten Formaten. Die gespeicherten Snapshot-Dateien im XML-Format dienen zur Wiederaufnahme der Analysen. Für textbasierte Berichte muss man die Daten manuell aus der Ansicht kopieren und in eine Textdatei übernehmen. Für die visuelle Dokumentation empfiehlt sich das Speichern eines Bitmap-Bildes. Wer detaillierte exportierbare Berichte benötigt, könnte zusätzliche Tools oder konvertierende Software verwenden, welche die XML-Snapshot-Dateien weiterverarbeiten.
