Welche Schritte sind notwendig, um den Veeam Agent nach einer Neuinstallation zu konfigurieren?

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  1. Vorbereitungen und Erststart
  2. Einrichten eines Backup-Jobs
  3. Zielort und Aufbewahrungsrichtlinien definieren
  4. Backup-Zeitplan und Benachrichtigungen konfigurieren
  5. Test und Abschluss der Konfiguration

Vorbereitungen und Erststart

Nach der erfolgreichen Neuinstallation des Veeam Agents ist es wichtig, zunächst sicherzustellen, dass das Betriebssystem sowie alle erforderlichen Updates und Treiber korrekt installiert und aktuell sind. Sobald das System bereit ist, starten Sie den Veeam Agent zum ersten Mal. Beim Start überprüft der Agent die installierte Version und lädt eventuell notwendige Komponenten nach. Ein Lizenzschlüssel wird benötigt, wenn Sie eine lizenzierte Version verwenden, dieser sollte entweder manuell eingetragen oder über eine vorhandene Lizenzdatei importiert werden.

Einrichten eines Backup-Jobs

Im nächsten Schritt müssen Sie einen neuen Backup-Job anlegen. Dafür öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Veeam Agents und wählen die Option zum Erstellen eines neuen Jobs. Im Konfigurationsassistenten vergeben Sie dem Job einen aussagekräftigen Namen, der später eine einfache Identifikation ermöglicht. Anschließend legen Sie fest, welche Daten gesichert werden sollen. Dies kann die gesamte Systemfestplatte, einzelne Partitionen oder spezifische Ordner sein.

Zielort und Aufbewahrungsrichtlinien definieren

Nachdem die zu sichernden Daten ausgewählt wurden, konfigurieren Sie das Backup-Ziel. Dies kann ein lokaler Datenträger, ein Netzwerkspeicher (z. B. NAS) oder ein Cloud-Speicher (wie Veeam Cloud Connect) sein. Es ist wichtig, dass das Ziel ausreichend Speicherplatz bietet und zuverlässig erreichbar ist. Neben dem Zielort definieren Sie nun auch die Aufbewahrungsrichtlinien – also wie viele Wiederherstellungspunkte gespeichert und wie lange diese behalten werden sollen. Dies hilft, Speicherplatz effizient zu verwalten und stellt sicher, dass ältere Backups gemäß den Unternehmensanforderungen automatisch gelöscht werden.

Backup-Zeitplan und Benachrichtigungen konfigurieren

Um den Backup-Job regelmäßig auszuführen, legen Sie einen Zeitplan fest. Je nach Bedarf können tägliche, wöchentliche oder benutzerspezifische Intervalle gewählt werden. Es empfiehlt sich, den Zeitpunkt der Ausführung außerhalb der Hauptarbeitszeiten zu wählen, um die Systemleistung nicht zu beeinträchtigen. Für die Überwachung des Backup-Status richten Sie optional Benachrichtigungen ein, entweder per E-Mail oder über andere Monitoring-Tools. So bleiben Sie stets informiert, falls ein Backup fehlschlägt oder Warnungen auftreten.

Test und Abschluss der Konfiguration

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, empfiehlt es sich, den Backup-Job manuell zu starten, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Während des ersten Backups sollten Sie den Prozess beobachten, um eventuelle Fehler oder Probleme frühzeitig zu erkennen. Nach erfolgreichem Abschluss des Backups ist die Konfiguration abgeschlossen. Überprüfen Sie regelmäßig die Protokolle und führen Sie gelegentlich Wiederherstellungstests durch, um sicherzustellen, dass Ihre Daten im Notfall zuverlässig wiederhergestellt werden können.

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