Welche Ports muss ich für NoMachine in meinem Router freigeben?

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  1. Einleitung
  2. Standardmäßiger TCP-Port für NoMachine
  3. DNS- und IP-Erreichbarkeit
  4. Zusätzliche Ports und Protokolle
  5. Alternative Ports und Firewall-Konfiguration
  6. Fazit

Einleitung

NoMachine ist eine leistungsstarke Remote-Desktop-Software, die es ermöglicht, von entfernten Standorten aus sicher auf einen Computer zuzugreifen. Damit die Verbindung zuverlässig funktioniert, müssen bestimmte Netzwerk-Ports im Router freigegeben oder entsprechend weitergeleitet werden. Dies ist besonders wichtig, wenn man hinter einer Firewall oder einem NAT-Router arbeitet und Verbindungen von außen zum NoMachine-Server herstellen möchte.

Standardmäßiger TCP-Port für NoMachine

Der wichtigste Port, der für NoMachine geöffnet werden muss, ist der TCP-Port 4000. Dieser Port wird standardmäßig vom NoMachine-Server verwendet, um eingehende Verbindungen entgegenzunehmen. Wenn Sie also eine Verbindung von außen herstellen möchten, sollte der Router so konfiguriert sein, dass TCP-Verbindungen an Port 4000 auf die interne IP-Adresse des Computers mit aktiviertem NoMachine-Server weitergeleitet werden.

DNS- und IP-Erreichbarkeit

Grundsätzlich ist es hilfreich, wenn der Hostname oder die externe IP-Adresse, unter der NoMachine erreichbar sein soll, korrekt im DNS aufgelöst wird. Der NoMachine-Client verbindet sich über diesen Hostnamen bzw. die IP-Adresse und den freigegebenen Port 4000 zum Server. Sollte Ihr Internet-Anbieter dynamische IP-Adressen vergeben, empfiehlt sich die Verwendung eines Dynamic DNS-Dienstes, damit sich die IP nicht ständig ändert.

Zusätzliche Ports und Protokolle

NoMachine selbst nutzt meistens nur den TCP-Port 4000 für Verbindungen, allerdings können je nach Konfiguration weitere Ports relevant sein. Beispielsweise kann zusätzlich UDP-Verkehr für bestimmte Funktionen aktiviert sein, wobei dieser in der Regel nicht zwingend notwendig für die grundsätzliche Fernverbindung ist. Für die meisten Anwender reichen jedoch TCP-Port 4000 und eventuell eine Weiterleitung von Port 22 (SSH), falls NoMachine über SSH tunneln soll.

Alternative Ports und Firewall-Konfiguration

Falls Sie den Standardport 4000 aus Sicherheitsgründen oder wegen Port-Konflikten anpassen möchten, erlaubt NoMachine auch die Konfiguration eines anderen TCP-Ports. In diesem Fall müssen Sie den neuen Port ebenfalls im Router freigeben und an den entsprechenden Rechner weiterleiten. Zudem ist es wichtig, lokale Software-Firewalls auf dem Computer so einzustellen, dass die Verbindung über den entsprechenden Port zugelassen wird.

Fazit

Zusammenfassend sollte auf Ihrem Router der TCP-Port 4000 an die interne IP-Adresse des NoMachine-Servers weitergeleitet werden. Dies gewährleistet eine korrekte Erreichbarkeit Ihres Rechners aus dem Internet. Optional kann je nach Bedarf und Konfiguration ein anderer Port verwendet werden, wobei die Freigabe und Weiterleitung entsprechend angepasst werden muss. Zusätzlich sollten Sie Ihre Firewall-Einstellungen sowohl im Router als auch auf dem Rechner prüfen, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

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