Welche Einstellungen verbessern die FPS in Cemu?
- Grafikeinstellungen anpassen
- Grafik-API auswählen
- CPU- und Thread-Einstellungen
- DLC- und Shader-Cache-Management
- Optimierungen außerhalb von Cemu
- Zusammenfassung
Das Emulator-Programm Cemu ermöglicht es, Wii U-Spiele auf dem PC zu spielen, wobei die Framerate (FPS) eine wichtige Rolle für ein flüssiges Spielerlebnis spielt. Um in Cemu bessere FPS zu erreichen, gibt es verschiedene Einstellungen und Anpassungen, die sich direkt auf die Performance auswirken. Eine gezielte Konfiguration dieser Optionen führt oft zu spürbaren Verbesserungen.
Grafikeinstellungen anpassen
Ein zentraler Bestandteil zur Verbesserung der FPS liegt in den Grafikeinstellungen. Zunächst ist es wichtig, die interne Auflösung herunterzusetzen, da eine zu hohe interne Auflösung die Grafikkarte stark belastet. Die Standardeinstellung ist oft auf 2x oder sogar 4x gesetzt, wodurch die GPU stark beansprucht wird. Eine Reduzierung auf 1x (native Wii U-Auflösung) hilft, die Performance zu verbessern.
Zusätzlich kann das Deaktivieren von Anti-Aliasing oder die Reduktion auf eine niedrigere Stufe die FPS erhöhen, da Anti-Aliasing GPU-Leistung benötigt. Auch das Abschalten von V-Sync kann manchmal helfen, die Framerate zu steigern, allerdings sollte beachtet werden, dass dies zu Tearing-Effekten führen kann.
Grafik-API auswählen
Cemu bietet verschiedene Grafik-APIs wie OpenGL und Vulkan an. Vulkan ist in vielen Fällen performanter und effizienter, vor allem auf modernen GPUs. Ein Wechsel zur Vulkan-API kann also die FPS erhöhen, vor allem wenn die Treiber und die Hardware gut unterstützt werden. OpenGL kann aber in manchen Situationen stabiler sein, daher lohnt sich ein Vergleich beider Optionen.
CPU- und Thread-Einstellungen
Cemu nutzt die CPU stark, besonders bei der Emulation der Wii U-CPU. Daher ist es sinnvoll, im Konfigurationsmenü die Anzahl der Threads korrekt einzustellen. Die Funktion Multithreaded mipmapping kann für einen besseren Ressourcenverbrauch sorgen. Allerdings kommt es auf den jeweiligen Prozessor an, ob sich dadurch die FPS verbessern oder eher verschlechtern.
Zudem sollte man sicherstellen, dass der CPU-Mode in Cemu auf den richtigen Modus eingestellt ist – meistens ist der Default-Modus Single-Core Recompiler zwar weniger kompatibel, aber performanter als der Multi-Core Recompiler, je nach Spiel kann hier experimentiert werden.
DLC- und Shader-Cache-Management
Die Shader-Cache-Funktion hilft, Stottern während des Spiels zu reduzieren, indem Shader bereits kompiliert und zwischengespeichert werden. Das Vorladen oder der Build des Shader-Caches kann die FPS stabilisieren und so ein flüssigeres Gameplay ermöglichen. Um die beste Performance herauszuholen, sollte man außerdem regelmäßig den Shader-Cache löschen und neu aufbauen, wenn man auf Performance-Probleme stößt.
Die Verwendung von vorgefertigten DLCs, die das Spiel beschleunigen, hat ebenfalls Einfluss auf die Performance, wenn entsprechende Cemu-Versionen dies unterstützen.
Optimierungen außerhalb von Cemu
Neben den Einstellungen direkt im Emulator ist es wichtig, Hardware-Treiber stets aktuell zu halten, insbesondere Grafikkarten-Treiber. Außerdem sollte man unnötige Hintergrundprogramme schließen, um die Ressourcen auf die Emulation zu konzentrieren. Die CPU-Leistungsmodi im Betriebssystem sollten auf Hochleistung gestellt sein, damit der Prozessor nicht durch Energiesparmechanismen ausgebremst wird.
Zusammenfassung
Zusammenfassend gilt: Die FPS in Cemu verbessert man maßgeblich durch das Anpassen der internen Auflösung, die Auswahl der Grafik-API Vulkan, das richtige Thread-Management sowie den intelligenten Einsatz und das Management des Shader-Caches. Zusätzlich unterstützen aktuelle Treiber und eine optimierte Systemumgebung die Performance. Mit diesen Maßnahmen wird das Spielerlebnis auf Cemu deutlich flüssiger und angenehmer.
