Welche Einstellungen sind notwendig, um SyncBack mit einem NAS-Laufwerk zu verwenden?
- Verbindung zum NAS herstellen
- Zugriffsrechte und Benutzeranmeldung
- Netzlaufwerk verbinden oder UNC-Pfad nutzen
- SyncBack Profil konfigurieren
- Erweiterte Einstellungen und Timeout
- Testlauf und Fehlersuche
- Fazit
Verbindung zum NAS herstellen
Um SyncBack erfolgreich mit einem NAS-Laufwerk zu verwenden, ist es zunächst wichtig, dass das NAS im Netzwerk erreichbar und richtig konfiguriert ist. Das NAS sollte eine Freigabe (Share) besitzen, auf die der Anwender Zugriffsrechte besitzt. Im lokalen Netzwerk kann das NAS entweder über seinen Netzwerknamen oder die IP-Adresse angesprochen werden. Eine stabile Netzwerkverbindung ist entscheidend.
Zugriffsrechte und Benutzeranmeldung
Das NAS benötigt für den Zugriff entsprechende Benutzerrechte. Das bedeutet, dass der Benutzer, der SyncBack nutzt, entweder mit einem Benutzerkonto angemeldet sein muss, welches Zugriffsrechte auf das NAS hat, oder es müssen die Anmeldedaten im Backup-Programm hinterlegt werden. Bei geschützten Netzlaufwerken ist es ratsam, im Profil von SyncBack explizit den Benutzernamen und das Passwort einzutragen, um Zugriffsprobleme zu vermeiden.
Netzlaufwerk verbinden oder UNC-Pfad nutzen
SyncBack kann entweder direkt auf Netzlaufwerke zugreifen, wenn diese im Betriebssystem als Netzlaufwerk eingebunden wurden, oder alternativ über den UNC-Pfad (z. B. \\NAS-Name\Freigabe) angesprochen werden. Das Einbinden des NAS als Netzlaufwerk schafft oft mehr Stabilität und erleichtert die Handhabung. Zum Einbinden verwendet man unter Windows den Explorer mit "Netzlaufwerk verbinden" und gibt dort den Pfad zum NAS an.
SyncBack Profil konfigurieren
In SyncBack muss beim Erstellen oder Bearbeiten eines Profils als Quelle oder Ziel der Pfad zum NAS angegeben werden. Ist das NAS als Netzlaufwerk eingebunden, genügt die Auswahl des entsprechenden Laufwerksbuchstabens. Andernfalls wird der vollständige UNC-Pfad eingetragen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Pfad korrekt und permanent erreichbar ist, um Fehler bei der Synchronisation zu vermeiden.
Erweiterte Einstellungen und Timeout
Je nach Größe und Anzahl der zu synchronisierenden Dateien sowie Netzwerkqualität empfiehlt es sich, in SyncBack die Timeout-Einstellungen anzupassen. Bei schlechter Netzwerkanbindung oder sehr großen Datenmengen kann es notwendig sein, längere Wartezeiten einzustellen, damit Verbindungsabbrüche vermieden werden. Zudem sind Einstellungen wie die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen oder das Wiederholungsverhalten bei Fehlern anzupassen.
Testlauf und Fehlersuche
Nach der Konfiguration sollte ein Testlauf gestartet werden, um sicherzugehen, dass der Zugriff auf das NAS funktioniert und die Daten korrekt synchronisiert werden. Im Falle von Fehlern gibt SyncBack detaillierte Meldungen aus, die Hinweise auf Zugriffsprobleme, fehlende Rechte oder Netzwerkprobleme liefern können. Gegebenenfalls sollten die NAS-Freigaben oder Benutzerrechte überprüft und angepasst werden.
Fazit
Zusammenfassend erfordert die Verwendung von SyncBack mit einem NAS-Laufwerk eine stabile Netzwerkverbindung, korrekte Benutzerrechte, die entsprechende Angabe des NAS-Pfads (Netzlaufwerk oder UNC), sowie gegebenenfalls die Anpassung von Timeout- und Wiederholungsparametern. Ein sorgfältiger Testlauf rundet die Einrichtung ab und gewährleistet einen reibungslosen Betrieb.
