Was sind Strava Zonen und wie funktionieren sie?

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  1. Definition der Strava Zonen
  2. Wie Strava Zonen berechnet werden
  3. Der Nutzen von Strava Zonen im Training
  4. Fazit

Strava ist eine beliebte Fitness-App, die vor allem von Läufern, Radfahrern und anderen Ausdauersportlern genutzt wird, um ihre Aktivitäten zu erfassen und zu analysieren. Ein wichtiger Bestandteil der Trainingsanalyse bei Strava sind die sogenannten "Zonen". Doch was genau sind diese Strava Zonen, wie werden sie definiert und wie kann man sie sinnvoll im Training einsetzen?

Definition der Strava Zonen

Strava Zonen beziehen sich auf bestimmte Bereiche der sportlichen Belastung, die basierend auf physiologischen Parametern wie Herzfrequenz, Leistungswerten oder Wattzahlen festgelegt werden. Diese Zonen helfen Sportlern dabei, das Training gezielt zu steuern, um entweder die Ausdauer zu verbessern, Fett zu verbrennen oder maximale Leistung zu erzielen. Typischerweise werden Herzfrequenzzonen verwendet, die den Puls in prozentualen Bereichen der maximalen Herzfrequenz darstellen. Alternativ können auch Leistungszonen genutzt werden, die sich am individuellen Leistungsniveau orientieren, zum Beispiel in Watt beim Radfahren.

Wie Strava Zonen berechnet werden

Auf Strava werden Zonen oft automatisch anhand von eingegebenen Daten wie Alter, Geschlecht und höchster gemessener Herzfrequenz oder FTP (Functional Threshold Power) berechnet. Die App unterteilt die Aktivitätswerte dann in verschiedene Kategorien, zum Beispiel Erholungszone, Fettverbrennungszone oder anaerobe Zone. Einige Nutzer können auch personalisierte Zonen definieren, indem sie spezifische Tests durchführen und die entsprechenden Werte manuell eingeben. Für genaues Training ist es wichtig, dass die Zonen präzise an die persönliche Leistungsfähigkeit angepasst sind.

Der Nutzen von Strava Zonen im Training

Das Training mit Strava Zonen ermöglicht eine gezieltere Belastung und Erholung. Durch das Einhalten bestimmter Zonen kann der Athlet an definierten Trainingszielen arbeiten, beispielsweise an der Grundlagenausdauer oder an der Verbesserung der maximalen Leistungsfähigkeit. Die Zonen helfen außerdem, Übertraining zu vermeiden und die Trainingsintensität kontrolliert zu steigern. Viele Athleten verwenden Strava Zonen, um Intervalle zu planen oder um dauerhaft in einer optimalen Herzfrequenzrange zu bleiben.

Fazit

Strava Zonen sind ein wertvolles Werkzeug für Sportler, um das eigene Training wissenschaftlich zu steuern und Fortschritte messbar zu machen. Durch die Unterteilung in unterschiedliche Belastungsbereiche lassen sich Trainingsreize gezielt setzen. Ob Anfänger oder Profi – das Nutzen von Strava Zonen kann helfen, Trainingsziele effektiver zu erreichen und die Leistungsentwicklung optimal zu fördern.

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