Was mache ich, wenn E-Mails als Spam markiert werden, obwohl sie über Omnisend gesendet wurden?

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  1. Überprüfung der Absenderadresse und Authentifizierung
  2. Qualität des E-Mail-Inhalts und Betreffzeilen
  3. Pflege der Empfängerliste und Segmentierung
  4. Testversand und Monitoring
  5. Kontaktaufnahme mit dem Omnisend-Support und E-Mail-Providern
  6. Fazit

Überprüfung der Absenderadresse und Authentifizierung

Ein häufiger Grund dafür, dass E-Mails im Spam-Ordner landen, ist eine unzureichende Authentifizierung der Absenderadresse. Obwohl Sie Omnisend verwenden, um Ihre Kampagnen zu versenden, sollten Sie sicherstellen, dass die Domain, von der aus Sie senden, korrekt eingerichtet ist. Dazu gehört das Einrichten von SPF-, DKIM- und DMARC-Einträgen in Ihrem DNS. Diese Records helfen Mailservern dabei, die Legitimität Ihrer E-Mails zu prüfen und verhindern, dass Nachrichten als Spam eingestuft werden. Omnisend bietet in der Regel Anleitungen und Tools zur Einrichtung dieser Authentifizierungen.

Qualität des E-Mail-Inhalts und Betreffzeilen

Der Inhalt der E-Mail spielt eine große Rolle bei der Spam-Einstufung. Vermeiden Sie übermäßigen Gebrauch von Großbuchstaben, zu vielen Ausrufezeichen oder spamverdächtigen Begriffen wie gratis, kostenlos oder jetzt kaufen. Gestalten Sie den Text so, dass er für den Empfänger relevant und persönlich wirkt, und verwenden Sie klare sowie ehrliche Betreffzeilen, um das Vertrauen der Leser zu gewinnen. Auch ein ausgeglichenes Verhältnis von Bild- zu Textanteilen kann die Zustellbarkeit verbessern. Omnisend bietet hier oftmals Vorlagen und Empfehlungen, um solche Fehler zu minimieren.

Pflege der Empfängerliste und Segmentierung

Eine saubere und aktuelle Empfängerliste ist essenziell, um Spam-Einstufungen zu vermeiden. Veraltete oder ungültige E-Mail-Adressen können die Reputation Ihrer Domain und IP negativ beeinflussen. Vermeiden Sie den Versand an Empfänger, die sich nicht aktiv für Ihre Mailings angemeldet haben oder sich längere Zeit nicht engagiert haben. Nutzen Sie die Segmentierungsfunktionen von Omnisend, um Ihre Empfängerliste gezielt anzusprechen und irrelevante E-Mails zu vermeiden. So erhöhen Sie die Öffnungsraten und minimieren Beschwerden wegen Spam.

Testversand und Monitoring

Bevor Sie eine große Kampagne verschicken, empfiehlt es sich, Test-E-Mails an verschiedene E-Mail-Dienste wie Gmail, Outlook oder Yahoo zu senden und die Zustellbarkeit zu überprüfen. Beobachten Sie auch nach dem Versand Metriken wie Öffnungsraten, Klickraten und Spam-Beschwerden. Omnisend bietet Analytics und Messwerkzeuge, mit denen Sie die Performance Ihrer Kampagne analysieren können. Sollten Sie feststellen, dass bestimmte Domains vermehrt E-Mails als Spam markieren, können Sie diese gezielt untersuchen und anpassen.

Kontaktaufnahme mit dem Omnisend-Support und E-Mail-Providern

Wenn trotz aller Maßnahmen Ihre E-Mails weiterhin im Spam-Ordner landen, empfiehlt es sich, den Omnisend-Support zu kontaktieren. Dort kann man Ihnen helfen, technische Probleme zu identifizieren und gegebenenfalls Ihre Absenderreputation zu prüfen. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, den E-Mail-Anbieter der Empfänger zu kontaktieren, vor allem wenn es sich um große Anbieter handelt, die eigene Filtermechanismen verwenden. Durch eine klare Verständigung und eventuell das Einreichen von Whitelist-Anfragen kann die Zustellbarkeit verbessert werden.

Fazit

Das Problem, dass E-Mails trotz Versand über professionelle Plattformen wie Omnisend als Spam markiert werden, hat meist mehrere Ursachen. Die Kombination aus korrekter Authentifizierung, hochwertigem, personalisiertem Inhalt, gepflegter Empfängerliste, kontinuierlichem Monitoring sowie der Zusammenarbeit mit Support-Teams liefert den besten Ansatz, um die Zustellbarkeit nachhaltig zu verbessern. Durch sorgfältige Umsetzung dieser Schritte erhöhen Sie die Chance, dass Ihre E-Mails im Posteingang Ihrer Empfänger landen und dort auch gelesen werden.

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