Warum reagiert "Everything" nach einem Windows Update nicht mehr richtig?

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  1. Einleitung
  2. Kompatibilitätsprobleme durch Windows Updates
  3. Probleme mit Benutzerrechten und Sicherheitsrichtlinien
  4. Fehlerhafte Konfiguration oder beschädigte Indizes
  5. Inkompatibilität durch ältere "Everything"-Version
  6. Zusammenfassung

Einleitung

"Everything" ist eine beliebte Suchsoftware für Windows, die es ermöglicht, äußerst schnell Dateien und Ordner auf einem Computer zu finden. Nach einem Windows Update kann es jedoch vorkommen, dass "Everything" nicht mehr so reagiert wie gewohnt oder bestimmte Funktionen nicht mehr korrekt funktionieren. Dieses Verhalten hat verschiedene Ursachen, die im Folgenden ausführlich erläutert werden.

Kompatibilitätsprobleme durch Windows Updates

Windows Updates bringen häufig Änderungen an Systemkomponenten und Sicherheitsmechanismen mit sich, die sich auf Drittanbieteranwendungen auswirken können. "Everything" arbeitet eng mit dem Dateisystem zusammen und nutzt zum Beispiel NTFS-Indizierung. Änderungen im Umgang mit Dateisystemzugriffen oder neu eingeführte Berechtigungsanforderungen können dazu führen, dass "Everything" nicht mehr alle Dateien korrekt durchsuchen oder indizieren kann. Zudem kann es sein, dass bestimmte APIs, die "Everything" verwendet, nach einem Update geändert oder temporär deaktiviert wurden.

Probleme mit Benutzerrechten und Sicherheitsrichtlinien

Nach einem Windows Update werden oftmals auch Sicherheitsrichtlinien verschärft. "Everything" benötigt zum Beispiel Administratorrechte, um umfassenden Zugriff auf alle Dateien und Ordner zu erhalten. Wenn die Software nicht mehr mit den nötigen Rechten gestartet wird oder der User Account Control (UAC)-Dialog dies verhindert, kann "Everything" eingeschränkt arbeiten oder überhaupt nicht mehr reagieren. Zudem können neue Windows Defender oder andere Sicherheitsfeatures Prozesse blockieren oder einschränken, die zuvor problemlos liefen.

Fehlerhafte Konfiguration oder beschädigte Indizes

Ein Windows Update kann dazu führen, dass bestehende Konfigurationsdateien oder Indizes, die "Everything" zur schnellen Suche nutzt, nicht mehr kompatibel sind oder beschädigt werden. In solchen Fällen dauert das Starten oder Durchsuchen deutlich länger oder die Anwendung reagiert gar nicht mehr. Manchmal hilft es, den Index neu aufzubauen oder die Konfiguration zurückzusetzen, um die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen.

Inkompatibilität durch ältere "Everything"-Version

Nach einem Windows Update kann es auch vorkommen, dass die installierte Version von "Everything" nicht mehr optimal mit dem neuen Systemzustand harmoniert. Entwickler veröffentlichen regelmäßig Updates für "Everything", die Kompatibilitätsverbesserungen enthalten. Es ist daher ratsam, zu prüfen, ob ein Update der Anwendung zur Verfügung steht, das bekannte Probleme mit neuer Windows-Versionen behebt.

Zusammenfassung

Das Nichtreagieren von "Everything" nach einem Windows Update kann durch eine Kombination aus systemseitigen Änderungen, neuen Sicherheitsrichtlinien, Problemen mit Berechtigungen und möglichen Inkonsistenzen in der Anwendung selbst verursacht werden. Um das Problem zu beheben, sollten die Nutzer sicherstellen, dass "Everything" mit Administratorrechten läuft, die neueste Version installiert ist und der Index gegebenenfalls neu aufgebaut wird. Wenn nötig, kann auch eine Neuinstallation der Software oder eine Anpassung der Sicherheitseinstellungen von Windows sinnvoll sein.

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