Warum öffnet die Google Drive App nur den Datei-Explorer?

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  1. Einleitung
  2. Funktionsweise der Google Drive App beim Öffnen von Dateien
  3. Gründe für das Öffnen des Datei-Explorers statt der Datei
  4. Wie lässt sich das Problem beheben?
  5. Fazit

Einleitung

Viele Nutzer der Google Drive App stehen gelegentlich vor dem Problem, dass beim Öffnen einer Datei nicht die gewünschte Anwendung startet, sondern stattdessen nur der Datei-Explorer bzw. Windows Explorer (unter Windows) oder Finder (unter macOS) geöffnet wird. Dieses Verhalten kann irritierend sein und die Produktivität hemmen. In diesem Artikel wird erläutert, warum die Google Drive App manchmal den Datei-Explorer öffnet anstatt die Datei direkt zu öffnen, und wie man dieses Problem beheben kann.

Funktionsweise der Google Drive App beim Öffnen von Dateien

Die Google Drive App synchronisiert Ihre Cloud-Daten mit einem lokalen Ordner auf Ihrem Computer. Wird eine Datei aus der Google Drive App heraus geöffnet, versucht das Programm zunächst, die Datei mit der standardmäßig dafür vorgesehenen Anwendung zu öffnen. Wenn diese Verknüpfung jedoch fehlt oder fehlerhaft ist, öffnet die App stattdessen nur den Datei-Explorer im entsprechenden Ordner, sodass der Nutzer die Datei manuell auswählen oder öffnen kann.

Gründe für das Öffnen des Datei-Explorers statt der Datei

Ein häufig auftretender Grund ist, dass für den jeweiligen Dateityp keine Standardanwendung eingerichtet wurde. Zum Beispiel öffnet eine PDF-Datei nicht automatisch einen PDF-Reader, wenn kein solcher als Standardprogramm festgelegt ist. Ebenso kann es sein, dass die Google Drive App aufgrund von Berechtigungsproblemen oder Synchronisationsfehlern die Datei nicht direkt öffnen kann. Manchmal kann die App auch mit dem installierten Programm nicht kommunizieren, wenn dieses nicht ordnungsgemäß installiert ist.

Wie lässt sich das Problem beheben?

Um das Problem zu lösen, sollte man zunächst überprüfen, ob für die Dateiarten, die man öffnen möchte, ein Standardprogramm festgelegt ist. Unter Windows gelingt dies über die Einstellungen für Standard-Apps, unter macOS über "Informationen" der Datei und die Option "Öffnen mit". Ebenfalls hilfreich ist es, sicherzustellen, dass die Google Drive App aktuell ist und die Synchronisation korrekt funktioniert. Bei Synchronisationsproblemen kann ein Neustart der App oder eine erneute Anmeldung helfen. Sollte die Datei beschädigt oder unvollständig heruntergeladen sein, kann dies ebenfalls zu diesem Verhalten führen und erfordert eine neue Synchronisation.

Fazit

Wenn die Google Drive App beim Öffnen einer Datei lediglich den Datei-Explorer anzeigt, liegt das meist an fehlenden Standardprogrammzuordnungen, Synchronisationsfehlern oder Berechtigungsproblemen. Durch Überprüfung der Programmeinstellungen und Sicherstellung der ordnungsgemäßen Synchronisation lässt sich dieses Problem in den meisten Fällen beheben. So kann man wieder bequem und direkt aus der Google Drive App Dateien öffnen und bearbeiten.

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