Kann TreeSize Free Netzlaufwerke scannen und wie?

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  1. Grundlegende Funktionen von TreeSize Free
  2. Unterstützung von Netzlaufwerken in TreeSize Free
  3. Wie erfolgt das Scannen von Netzlaufwerken mit TreeSize Free?
  4. Einschränkungen und Besonderheiten
  5. Fazit

Grundlegende Funktionen von TreeSize Free

TreeSize Free ist ein weit verbreitetes Tool zur Analyse von Speicherplatz auf Festplatten. Es ermöglicht Benutzern, den belegten Speicherplatz von Verzeichnissen und Laufwerken zu visualisieren und so herauszufinden, welche Ordner besonders viel Platz benötigen. Die Free-Version bietet grundlegende Funktionen für die Speicherplatzanalyse, ohne jedoch erweiterte Features zu enthalten, die in den kostenpflichtigen Versionen vorhanden sind.

Unterstützung von Netzlaufwerken in TreeSize Free

TreeSize Free kann grundsätzlich auch Netzlaufwerke scannen, vorausgesetzt, diese sind im Windows-Betriebssystem als Laufwerk eingebunden und für den Benutzer zugänglich. Das bedeutet, dass das Netzlaufwerk zuvor im Windows Explorer als Netzlaufwerk gemappt sein muss, beispielsweise als Laufwerk Z:. Wenn das Laufwerk unter Windows klar sichtbar und aktiv verbunden ist, kann TreeSize Free auf die Daten zugreifen und eine Speicherplatzanalyse durchführen. Es ist allerdings wichtig zu beachten, dass TreeSize Free selbst keine Funktion zum direkten Verbinden oder Einbinden von Netzlaufwerken bietet – diese Verwaltung erfolgt ausschließlich über Windows.

Wie erfolgt das Scannen von Netzlaufwerken mit TreeSize Free?

Um ein Netzlaufwerk mit TreeSize Free zu scannen, öffnet man das Programm und wählt über die Laufwerks- oder Ordnerauswahl das gewünschte Netzlaufwerk aus, das bereits in Windows verbunden ist. TreeSize Free liest dann die Verzeichnisstruktur des Netzlaufwerks aus und zeigt die Speicherplatzbelegung an, ähnlich wie bei lokalen Laufwerken. Da der Zugriff über das Netzwerk erfolgt, kann die Geschwindigkeit der Analyse von der Netzwerkgeschwindigkeit und der Größe des Netzlaufwerks abhängen. Zudem benötigt man die entsprechenden Zugriffsrechte, damit TreeSize Free die Verzeichnisse lesen kann. Andernfalls kann das Tool keine Daten anzeigen oder es kommt zu Fehlermeldungen.

Einschränkungen und Besonderheiten

Während TreeSize Free das Scannen von eingebundenen Netzlaufwerken unterstützt, gibt es einige Einschränkungen zu beachten. Erstens arbeitet die Free-Version ohne erweiterte Funktionen wie das automatische Einbinden von Netzlaufwerken oder das Auslesen von Shares, die nicht im Windows Explorer gemappt wurden. Wenn ein Netzwerkpfad nur als UNC-Pfad (z.B. \\Server\Freigabe) existiert, aber nicht als Laufwerk gemappt ist, kann die Free-Version diesen unter Umständen nicht so komfortabel anzeigen, da die Bedienoberfläche hauptsächlich Laufwerke und Ordner aus dem lokalen Dateisystem erwartet. Zusätzlich kann es je nach Netzwerkumgebung und Berechtigungen zu Zugriffsproblemen kommen.

Für das professionelle Management von Netzlaufwerken und komplexere Analysen bietet TreeSize in den kostenpflichtigen Versionen (wie TreeSize Professional) erweiterte Netzwerkscan-Funktionen, mit denen sich auch nicht gemappte Freigaben direkt scannen lassen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass TreeSize Free Netzlaufwerke scannen kann, wenn diese als Laufwerke in Windows eingebunden sind. Das Tool selbst stellt keine Verbindung zu Netzlaufwerken her, sondern arbeitet mit den vom Betriebssystem bereitgestellten eingebundenen Laufwerken. Für einfache Speicherplatzanalysen auf Netzlaufwerken ist TreeSize Free somit gut geeignet. Wer jedoch tiefere Netzwerkscan-Funktionalitäten oder komfortable Funktionen für nicht eingebundene Shares sucht, sollte auf die erweiterten Versionen von TreeSize zurückgreifen.

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