Ist die Obsidian App Open Source?
- Grundlegende Informationen zur Obsidian App
- Ist Obsidian Open Source?
- Offene Komponenten und Community-Plugins
- Vorteile und Nachteile des nicht-open-source Modells
- Fazit zur Open-Source-Frage bei Obsidian
Obsidian ist eine beliebte Notiz-App, die vor allem für ihr Konzept des vernetzten Wissensmanagements bekannt ist. Dabei stellt sich häufig die Frage, ob Obsidian als Software tatsächlich Open Source ist. In diesem Zusammenhang bedeutet Open Source, dass der Quellcode der Anwendung frei zugänglich, überprüfbar und veränderbar für alle Nutzer ist. Die Antwort auf diese Frage ist etwas differenzierter und sollte im Folgenden ausführlich erläutert werden.
Grundlegende Informationen zur Obsidian App
Obsidian ermöglicht es Anwendern, Markdown-basierte Notizen zu erstellen und diese durch bidirektionale Verlinkungen zu vernetzen. Dadurch entsteht ein persönliches Wissensnetz, das flexibel organisiert und durchsuchbar ist. Die Software hat sich schnell eine große Nutzerbasis aufgebaut, da sie lokal auf dem Gerät läuft, Daten in einfachen Textdateien speichert und durch zahlreiche Plugins erweiterbar ist.
Ist Obsidian Open Source?
Die Kernanwendung von Obsidian ist nicht Open Source. Das bedeutet, der Entwickler oder das Unternehmen hinter Obsidian stellt den Quellcode der App selbst nicht öffentlich zur Verfügung. Nutzer können die App herunterladen und verwenden, aber der zugrunde liegende Code bleibt proprietär. Die Firma investiert in die Weiterentwicklung der Software und sichert damit ihre Einnahmequellen durch kostenpflichtige Zusatzangebote und Dienstleistungen.
Offene Komponenten und Community-Plugins
Obwohl die Hauptsoftware proprietär ist, existiert innerhalb der Obsidian-Community eine Vielzahl von Open-Source-Plugins und Erweiterungen. Diese Plugins werden von externen Entwicklern frei verfügbar auf Plattformen wie GitHub veröffentlicht. Nutzer können die Plugins installieren, um zusätzliche Funktionen zu erhalten oder die Bedienbarkeit zu optimieren. Dadurch entsteht eine hybride Situation, in der das Grundprogramm geschlossen ist, die Erweiterungen aber meist offen und zugänglich sind.
Vorteile und Nachteile des nicht-open-source Modells
Ein Vorteil der proprietären Entwicklung von Obsidian ist die Gewährleistung von Qualitätssicherung und kontinuierlicher Weiterentwicklung durch das verantwortliche Team. Nutzer erhalten regelmäßig Updates und Support. Allerdings fehlt dadurch für die Nutzer die Möglichkeit, die Software selbst anzupassen oder genau zu überprüfen, wie Daten verarbeitet werden, was für manche Anwender ein Nachteil sein kann.
Fazit zur Open-Source-Frage bei Obsidian
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Obsidian nicht als Open Source gilt, da der Quellcode der Hauptanwendung nicht öffentlich ist. Gleichzeitig profitiert die Community von offenen Erweiterungen, die den Funktionsumfang erheblich erweitern können. Wer eine komplett offene Notiz-App sucht, sollte Alternativen prüfen. Für Anwender, die eine leistungsfähige, aber proprietäre Lösung mit großen Entwicklungskapazitäten bevorzugen, stellt Obsidian eine attraktive Option dar.
