Chrome öffnet PDF in Adobe – Wie kann ich das einstellen?

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  1. Warum öffnet Chrome PDFs manchmal in Adobe Acrobat?
  2. So steuern Sie, ob Chrome PDFs im Browser oder in Adobe öffnet
  3. Zusammenfassung

Viele Nutzer stehen vor der Herausforderung, dass der Chrome-Browser PDF-Dateien nicht direkt im Browserfenster öffnet, sondern stattdessen eine externe Anwendung wie Adobe Acrobat startet. Diese Verhaltensweise kann in bestimmten Situationen gewünscht sein, zum Beispiel wenn man erweiterte Funktionen von Adobe Acrobat benötigt, oder aber auch störend, wenn man lieber die integrierte Anzeige von Chrome verwenden möchte. Im Folgenden erläutern wir, warum Chrome manchmal PDFs in Adobe öffnet und wie man dieses Verhalten gezielt steuern kann.

Warum öffnet Chrome PDFs manchmal in Adobe Acrobat?

Chrome verfügt über einen integrierten PDF-Viewer, der es möglich macht, PDF-Dokumente direkt im Browser zu betrachten, ohne zusätzliche Software zu benötigen. Allerdings kann es vorkommen, dass der Browser statt des eingebauten Viewers Adobe Acrobat oder einen anderen externen PDF-Reader startet. Dies geschieht in der Regel, wenn die Einstellungen für das Verhalten bei PDF-Dateien so konfiguriert sind, dass zum Öffnen eine externe Anwendung verwendet wird. Auch können bestimmte Erweiterungen oder Plugins, die Adobe Acrobat bereitstellen, dafür sorgen, dass der Browser PDFs automatisch über das externe Programm öffnet.

Zudem kann es durch bestimmte Website-Konfigurationen oder Download-Einstellungen dazu kommen, dass PDF-Dateien nicht direkt im Browser angezeigt, sondern heruntergeladen und anschließend mit dem Standard-PDF-Programm geöffnet werden. Dabei spielt auch die Standardanwendung für PDF-Dateien im Betriebssystem eine Rolle.

So steuern Sie, ob Chrome PDFs im Browser oder in Adobe öffnet

Wenn Sie möchten, dass Chrome die PDF-Dateien wieder direkt im integrierten Viewer anzeigt, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers ändern. Zuerst sollten Sie prüfen, ob eine Erweiterung wie Adobe Acrobat oder ähnliche PDF-Tools installiert sind, die automatisch alle PDF-Dateien mit Adobe öffnen. Das Deaktivieren oder Entfernen solcher Erweiterungen kann helfen, dass PDFs wieder im Browser dargestellt werden.

Außerdem können Sie in den Chrome-Einstellungen unter Datenschutz und Sicherheit – Website-Einstellungen nachsehen, wie Chrome mit verschiedenen Dateitypen umgeht. Hier lässt sich festlegen, ob Dateien wie PDFs automatisch heruntergeladen oder im Browser betrachtet werden sollen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einstellung der Standardprogramme im Betriebssystem. Ist Adobe Acrobat als Standardprogramm für PDF-Dateien registriert, öffnet das System beim Doppelklick auf die Datei immer Adobe, unabhängig davon, ob der Browser die Datei herunterlädt. Diese Einstellung hat jedoch keinen Einfluss darauf, ob Chrome den integrierten Viewer verwendet oder eine Datei runterlädt.

Zusammenfassung

Das Öffnen von PDFs in Adobe Acrobat statt im Chrome-Browser ist in der Regel eine Kombination aus Browser-Einstellungen, installierten Erweiterungen und Betriebssystem-Standardprogrammen. Möchten Sie, dass Chrome PDF-Dateien direkt im Browser öffnet, empfiehlt es sich, Erweiterungen zu überprüfen, die automatisches Öffnen in Adobe verursachen, sowie die PDF-Handling-Einstellungen im Browser entsprechend anzupassen. So können Sie zwischen dem bequemen Anzeigen im Browser und dem Öffnen mit Adobe Acrobat flexibel wählen.

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