Welche Dateiformate unterstützt das Galaxy A23 beim Lesen von externem Speicher?
- Unterstützte Dateisysteme (microSD und USB)
- Unterstützte Mediendateien
- Zugriffsrechte und Verschlüsselung
- Praktische Hinweise
Das Samsung Galaxy A23 unterstützt beim Lesen von externem Speicher (microSD-Karten und über USB angeschlossene Laufwerke) verschiedene Dateisysteme und Dateitypen. Welches Format erkannt und genutzt wird, hängt davon ab, ob das Gerät die Karte intern formatiert (als internen Speicher adoptiert) oder als portablen/externer Speicher behandelt und ob ein USB-OTG-Adapter verwendet wird.
Unterstützte Dateisysteme (microSD und USB)
Das Galaxy A23 liest in der Regel die gebräuchlichsten Dateisysteme: FAT32 und exFAT werden voll unterstützt; sie sind Standard für Austausch von großen Dateien zwischen PC und Smartphone. FAT32 eignet sich für Karten bis zu bestimmten Größen, hat aber eine Einzeldatei-Größenbegrenzung von 4 GiB. exFAT unterstützt größere Laufwerke und einzelne Dateien über 4 GiB und ist deshalb für HD-Videos und große Backups besser geeignet. NTFS wird von manchen Android-Geräten nicht nativ geschrieben, Samsung-Geräte erkennen NTFS-Laufwerke normalerweise lesend (und oft auch schreibend), insbesondere wenn das Laufwerk per USB-OTG angeschlossen ist; das Verhalten kann jedoch je nach Softwareversion variieren. Wenn die Karte als interner Speicher („adoptable storage“) formatiert wird, nutzt das System ein eigenes Format und verschlüsselt die Karte, sodass sie nur auf diesem Gerät funktioniert.
Unterstützte Mediendateien
Beim Zugriff auf Fotos, Videos und Musik werden die üblichen Formate unterstützt, die Android/Samsung-eigene Apps lesen können. Für Bilder sind das typischerweise JPEG, PNG, GIF (statische und animierte), HEIF/HEIC (sofern vom System unterstützt) und BMP. Bei Videos werden MP4 (H.264/H.265), MKV, 3GP und ähnliche Container unterstützt, abhängig vom eingebauten Codec-Support. Bei Audio sind MP3, AAC, WAV, FLAC und OGG gebräuchlich und werden in der Regel ohne zusätzliche Apps abgespielt. Falls ein bestimmtes selteneres Format nicht abgespielt wird, helfen Drittanbieter-Player (z. B. VLC), die zusätzliche Codecs mitbringen.
Zugriffsrechte und Verschlüsselung
Wenn die microSD-Karte als interner Speicher formatiert wird, verschlüsselt das System die Karte und bindet sie in den Gerätespeicher ein. Solche Karten lassen sich nicht einfach in anderen Geräten lesen. Als portable Karte hingegen bleibt sie universell lesbar, sofern das Zielgerät das Dateisystem unterstützt. Beim Einsatz von USB-OTG gelten dieselben Dateisystembeschränkungen; manche USB-NTFS-Laufwerke werden erkannt, andere nur lesend.
Praktische Hinweise
Beim Kauf einer microSD-Karte sollte man auf das empfohlene Format (meist exFAT für größere Kapazitäten) und die Geschwindigkeitsklasse achten (UHS-I, A1/A2 für App-Performance). Vor dem Formatieren oder Ändern des Typs sicher Daten sichern. Für spezielle Formate oder Codecs kann die Installation eines alternativen Mediaplayers oder eines Dateimanagers nötig sein.
