Worin liegt der optische Unterschied zwischen herkömmlichem und Perlcouscous?
Melden
Der optische Unterschied zwischen herkömmlichem Couscous und Perlcouscous (auch israelischer Couscous oder Ptitim genannt) ist sehr markant und auf den ersten Blick erkennbar.
Hier sind die wichtigsten optischen Merkmale im Vergleich:
1. Die Größe (Der auffälligste Unterschied)
- Herkömmlicher Couscous: Er ist extrem feinkörnig. Die einzelnen Kügelchen sind meist nur etwa 1 bis 2 Millimeter groß. Er erinnert optisch eher an groben Grieß oder Sand.
- Perlcouscous: Wie der Name schon sagt, sind die Körner deutlich größer, etwa so groß wie kleine Erbsen oder Pfefferkörner (ca. 4 bis 6 Millimeter im Durchmesser).
2. Die Form
- Herkömmlicher Couscous: Die Körnchen sind oft unregelmäßig geformt, da sie traditionell durch das Zerreiben von befeuchtetem Hartweizengrieß entstehen. Im gekochten Zustand wirkt er eher wie ein lockerer, "krümeliger" Haufen.
- Perlcouscous: Die Perlen sind perfekt rund und gleichmäßig geformt. Sie werden maschinell gepresst und sehen eher aus wie kleine Pastakugeln.
3. Die Oberflächenbeschaffenheit und Farbe
- Herkömmlicher Couscous: Er hat eine eher matte, raue Oberfläche und eine blassgelbe bis beige Farbe. Nach dem Dämpfen wirkt er sehr matt und luftig.
- Perlcouscous: Er hat eine glattere Oberfläche. Da er bei der Herstellung oft geröstet wird, hat er häufig einen etwas dunkleren, goldgelben bis leicht bräunlichen Schimmer. Im gekochten Zustand glänzen die Perlen oft leicht.
4. Optik im servierten Zustand
- Herkömmlicher Couscous: Er bildet eine eher homogene, flockige Masse. Man erkennt die einzelnen Körner kaum als separate Einheiten, wenn sie auf dem Teller liegen.
- Perlcouscous: Jede einzelne „Perle“ bleibt klar erkennbar. Er sieht auf dem Teller eher aus wie ein kleiner Nudelsalat oder italienische Fregola Sarda.
Zusammenfassend kann man sagen: Während herkömmlicher Couscous wie grober Grieß aussieht, erinnert Perlcouscous an Miniatur-Murmeln oder sehr kleine Nudeln.