Wofür wird die keilförmige Finne beim Schlosserhammer primär eingesetzt?
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Die keilförmige Finne (das schmale, keilartige Ende des Hammerkopfes gegenüber der flachen Bahn) wird beim Schlosserhammer primär für folgende Aufgaben eingesetzt:
- Ansetzen von kleinen Nägeln oder Stiften: Da die Finne schmal ist, kann man kleine Nägel zwischen den Fingern halten und sie mit der Finne fixieren, ohne sich mit der breiten Hammerbahn auf die Finger zu schlagen. Sobald der Nagel fest im Material sitzt, dreht man den Hammer um und schlägt ihn mit der Bahn ganz ein.
- Arbeiten in engen Stellen/Ecken: Wenn für die breite Bahn nicht genug Platz vorhanden ist (z. B. in einer Nut oder einer engen Kante), kann die schmale Finne genutzt werden, um gezielt Kraft auszuüben.
- Verformen und Strecken von Metall: In der Metallbearbeitung wird die Finne genutzt, um das Material gezielt in eine Richtung zu „treiben“ oder zu strecken. Durch die Keilform wirkt die Kraft auf eine kleinere Fläche, was das Metall plastisch verformt.
- Entfernen von Schlacke: Gelegentlich wird sie (ähnlich wie ein Schlackehammer, wenn auch nicht ideal dafür) zum Abklopfen von Schweißschlacke oder Rost verwendet.
Zusammenfassend: Der Hauptgrund für die Finne im Alltag ist das präzise Treffen kleiner Werkstücke (wie Stifte), während sie technisch gesehen zum gezielten Verformen von Metall dient.