Wie verhindert man, dass leichte Gartenmöbel bei starkem Wind wegwehen?

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Um zu verhindern, dass leichte Gartenmöbel (aus Kunststoff, Aluminium oder dünnem Polyrattan) bei Sturm weggeweht werden, gibt es verschiedene Strategien – von kurzfristigen Notlösungen bis zu dauerhaften Befestigungen.

Hier sind die effektivsten Methoden:

1. Beschweren (Ballast)

Das Hinzufügen von Gewicht ist die einfachste Methode.

  • Sandsäcke oder Gewichtssäcke: Es gibt spezielle dekorative Sandsäcke oder Gewichte (oft für Pavillons gedacht), die man um die Stuhl- oder Tischbeine kletten kann.
  • Hohlräume füllen: Wenn die Möbelbeine hohl sind (oft bei Kunststoffmöbeln), kann man vorsichtig etwas Sand hineinfüllen und die Öffnung wieder verschließen.
  • Beschwerungsplatten: Für Tische gibt es Gewichte, die an der Unterseite der Tischplatte montiert werden können.

2. Verankern am Boden

Wenn die Möbel immer am selben Platz stehen, ist eine feste Verankerung am sichersten.

  • Bodenanker/Heringe: Auf Rasenflächen können Sie lange Zeltheringe oder spezielle Bodenanker verwenden, um die Beine zu fixieren.
  • Ösen und Schrauben: Auf Terrassen aus Holz oder Stein können Sie kleine Ösen in den Boden schrauben und die Möbel mit unauffälligen Drahtseilen oder starken Expandern daran befestigen.

3. Zusammenbinden

Ein einzelner Stuhl fliegt schnell weg, eine Gruppe von sechs Stühlen ist deutlich schwerer zu bewegen.

  • Stapeltechnik: Stapeln Sie die Stühle übereinander. Ein Stapel bietet dem Wind weniger Angriffsfläche und ist schwerer.
  • Sicherung mit dem Tisch: Schieben Sie die Stühle eng an den Tisch und verbinden Sie alle Teile mit einem langen Drahtseil mit Schloss oder einem Spanngurt. So entsteht ein massiver Block, den der Wind kaum bewegen kann.

4. Schutzhüllen richtig nutzen

Schutzhüllen können wie Segel wirken und das Problem verschlimmern, wenn sie nicht richtig fixiert sind.

  • Passform: Nutzen Sie eng anliegende Hüllen.
  • Befestigung: Achten Sie darauf, dass die Hüllen unten fest mit den Möbelbeinen verzurrt sind.
  • Lüftungsöffnungen: Gute Schutzhüllen haben integrierte Lüftungsschlitze, durch die der Wind entweichen kann, anstatt die Hülle aufzublähen.

5. Strategische Platzierung

  • Windschatten: Stellen Sie die Möbel bei Sturmwarnung nah an die Hauswand oder hinter eine dichte Hecke.
  • Tische umdrehen: Bei sehr starken Böen kann es helfen, den Tisch auf den Kopf zu legen (Tischplatte auf den Boden), damit der Wind nicht unter die Platte greifen kann. Legen Sie eine Decke unter, um Kratzer zu vermeiden.

6. Mechanische Stopper

  • Gummifüße: Ersetzen Sie glatte Kunststoffgleiter durch rutschfeste Gummifüße. Das verhindert zumindest das "Wandern" bei leichtem bis mittlerem Wind auf glatten Fliesen.

Profi-Tipp für den Notfall:

Wenn ein schwerer Sturm angekündigt ist und Sie keine Zeit für Befestigungen haben: Legen Sie die Möbel flach auf den Boden oder bringen Sie sie (wenn möglich) kurzzeitig in die Garage, den Keller oder sogar in den Pool (nur bei reinen Kunststoffmöbeln ohne Metallteile empfehlenswert, um sie unter Wasser zu "parken").

Was Sie vermeiden sollten: Binden Sie Gartenmöbel niemals an instabilen Gegenständen fest (wie z.B. kleinen Sichtschutzwänden oder Regenrinnen), da der Winddruck sonst auch diese beschädigen könnte.

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