Wie verhindert man, dass eine Inhalationsmaske während der Nutzung am Gesicht undicht ist?

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Eine undichte Inhalationsmaske (egal ob bei einem Vernebler, einer Sauerstofftherapie oder einem CPAP-Gerät) mindert die Wirkung der Therapie und kann Augenreizungen verursachen.

Hier sind die wichtigsten Schritte und Tipps, um eine Maske optimal abzudichten:

1. Die richtige Größe und Form wählen

Oft ist eine falsche Maskengröße die Ursache für Undichtigkeiten.

  • Ausprobieren: Masken gibt es in S, M und L. Eine zu große Maske schließt an den Wangen nicht ab, eine zu kleine drückt auf die Nase und verrutscht.
  • Gesichtsform: Manche Menschen haben schmale Gesichter, andere breitere. Es gibt spezielle Masken für unterschiedliche Profile.

2. Die richtige Anlegetechnik

  • Von der Nase zum Kinn: Setzen Sie die Maske zuerst oben auf der Nasenwurzel an und führen Sie sie dann nach unten über den Mund zum Kinn.
  • Zentrieren: Achten Sie darauf, dass die Maske symmetrisch in der Mitte des Gesichts sitzt.
  • Hautkontakt: Achten Sie darauf, dass keine Haare oder Kleidung zwischen Haut und Maskenrand eingeklemmt sind.

3. Die Bänderung korrekt einstellen

  • Gleichmäßiger Zug: Die elastischen Bänder sollten fest genug sitzen, dass nichts verrutscht, aber nicht so fest, dass Druckstellen entstehen.
  • Symmetrie: Ziehen Sie die Klettverschlüsse auf beiden Seiten gleichzeitig und gleich stark fest, damit die Maske nicht schief gezogen wird.
  • Nicht zu fest: Ein häufiger Fehler ist, die Maske zu fest zu ziehen. Bei vielen Masken (besonders CPAP) muss sich das Silikonkissen durch den Luftdruck erst leicht aufblähen, um abzudichten. Zu starker Zug verhindert das.

4. Hautpflege und Vorbereitung

  • Fettfreie Haut: Creme-Reste oder Hautfett lassen die Maske rutschen. Waschen Sie Ihr Gesicht vor der Inhalation gründlich mit Wasser und einer milden, fettfreien Seife.
  • Bartwuchs: Ein Dreitagebart oder ein Vollbart ist die häufigste Ursache für Leckagen. Wenn möglich, sollte die Haut an den Kontaktstellen glatt rasiert sein. Falls Sie den Bart behalten wollen, helfen manchmal spezielle Masken-Liner (Stoffüberzüge).

5. Reinigung und Wartung

  • Tägliche Reinigung: Rückstände von Medikamenten oder Hautfetten machen das Silikon spröde und rutschig. Reinigen Sie die Maske nach jeder Benutzung mit warmem Wasser und mildem Spülmittel.
  • Materialprüfung: Silikon altert. Wenn das Material gelblich, klebrig oder sehr weich wird, dichtet es nicht mehr richtig ab. Inhalationmasken sollten je nach Nutzungshäufigkeit regelmäßig ersetzt werden.

6. Spezielle Hilfsmittel (besonders bei CPAP/Schlafapnoe)

  • Masken-Liner: Das sind dünne Baumwollüberzüge für den Maskenrand. Sie saugen Schweiß auf und helfen, kleine Lücken durch Bartwuchs oder Falten zu schließen.
  • Nasenrücken-Pads: Kleine Gel-Pads, die auf die Nase gelegt werden, um Druckstellen zu vermeiden und den Übergang zur Maske abzudichten.

7. Die Körperhaltung

  • Aufrecht sitzen: Bei der Inhalation mit einem Vernebler sollten Sie aufrecht sitzen. Wenn Sie zusammengesunken sitzen, verändert sich die Gesichtskontur und die Maske wird am Kinn undicht.

Zusätzlicher Tipp für Asthmageschädigte/Kinder: Wenn die Maske trotz aller Bemühungen nicht dicht wird oder das Kind sie ablehnt, kann (bei Verneblern) oft auf ein Mundstück gewechselt werden. Das Mundstück ist meist effektiver, da das Medikament direkt in die Lunge gelangt, ohne dass Verluste an der Nase entstehen.

Wann Sie einen Experten fragen sollten: Wenn Sie die Maske für ein CPAP-Gerät (Schlafapnoe) nutzen und sie jede Nacht undicht ist, wenden Sie sich an Ihren Versorger oder Schlaflabor. Es gibt dutzende verschiedene Modelle (Nasenmasken, Full-Face-Masken, Nasenpolstermasken) – oft hilft nur der Wechsel auf ein komplett anderes Modell.

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