Wie tief darf die Pipette in den Gehörgang eingeführt werden?
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Beim Einführen einer Pipette in den Gehörgang ist oberste Vorsicht geboten. Hier sind die wichtigsten Regeln:
- So flach wie möglich: Die Pipette sollte nur wenige Millimeter (maximal bis zum Eingang des Gehörgangs) eingeführt werden. Man sollte sie niemals tief in den Gehörgang schieben.
- Kein Kontakt: Idealerweise sollte die Pipette die Haut des Gehörgangs gar nicht berühren. Dies hat zwei Gründe:
- Verletzungsgefahr: Die Haut im Gehörgang ist sehr dünn und empfindlich. Eine falsche Bewegung könnte das Trommelfell verletzen.
- Hygiene: Wenn die Pipettenspitze die Haut oder Ohrenschmalz berührt, können Bakterien in das Fläschchen gelangen und die restliche Flüssigkeit verunreinigen.
- Die richtige Technik:
- Neigen Sie den Kopf zur Seite.
- Ziehen Sie die Ohrmuschel leicht nach hinten und oben (bei Erwachsenen), um den Gehörgang zu strecken.
- Lassen Sie die Tropfen von oben in den Gehörgang hineinfallen, ohne dass die Pipette die Haut berührt.
Wichtiger Warnhinweis: Führen Sie niemals spitze Gegenstände oder Wattestäbchen tief in das Ohr ein. Wenn Sie Schmerzen haben, das Gefühl eines Verschlusses verspüren oder Ihr Gehör beeinträchtigt ist, suchen Sie bitte einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) auf.
Hinweis: Diese Information dient der allgemeinen Aufklärung und ersetzt keine ärztliche Beratung.