Wie ordnet man Geschirr für ein optimales Reinigungsergebnis richtig ein?

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Das richtige Einräumen der Spülmaschine ist fast eine kleine Wissenschaft für sich. Wenn du das Geschirr strategisch platzierst, sparst du nicht nur Zeit beim Nachspülen, sondern auch Energie und Wasser.

Hier ist der ultimative Guide für ein optimales Reinigungsergebnis:

1. Die Vorbereitung: Weniger ist mehr

  • Grobe Reste entfernen: Kratze Speisereste mit dem Besteck ab.
  • Kein Vorspülen: Es ist ein Mythos, dass man alles unter fließendem Wasser abspülen muss. Moderne Tabs enthalten Enzyme, die Eiweiß und Stärke benötigen, um voll aktiv zu werden. Zudem verschwendest du so unnötig Wasser.
  • Eingetrocknetes einweichen: Nur extrem verkrustete Töpfe (z. B. angebrannter Reis) sollten kurz eingeweicht werden.

2. Der untere Korb: Für das "Grobe"

Im unteren Bereich ist der Wasserdruck am stärksten und die Temperatur am höchsten.

  • Töpfe, Pfannen und große Teller: Diese gehören nach unten.
  • Ausrichtung: Alles sollte zur Mitte (zum Sprüharm) zeigen. Teller sollten hochkant stehen.
  • Große Teile nach außen: Platziere sehr große Teller oder Schneidebretter an den Rand, damit sie den Sprüharm nicht blockieren und das Reinigungsmittel aus der Klappe überall hinkommt.
  • Achtung bei Plastik: Nur spülmaschinenfestes Plastik nach unten stellen (besser ist meist oben, da die Heizstäbe oft unten liegen und Plastik verformen könnten).

3. Der obere Korb: Für das "Feine"

Oben ist der Wasserdruck etwas sanfter.

  • Tassen, Gläser und Schüsseln: Diese kommen kopfüber hinein.
  • Schrägstellen: Stelle Tassen und Gläser leicht schräg auf die Halterungen. So kann das Wasser von den Vertiefungen am Boden besser ablaufen und es entstehen keine Wasserflecken.
  • Plastikdosen: Diese gehören nach oben, da es hier etwas kühler ist.

4. Das Besteck: Chaos mit System

  • Besteckkorb: Stecke das Besteck mit dem Griff nach unten hinein. So wird die verschmutzte Fläche besser umspült. Ausnahme: Scharfe Messer aus Sicherheitsgründen mit der Klinge nach unten!
  • Mischen: Mixe Löffel und Gabeln im Korb. Wenn du nur Löffel in ein Fach steckst, "nesteln" sie (sie liegen wie Löffel im Schrank ineinander) und werden nicht sauber.
  • Besteckschublade: Wenn du eine Schublade hast, sortiere das Besteck nach Typ und lege es flach hinein. Achte darauf, dass sie sich nicht überlappen.

5. Goldene Regeln für den Erfolg

  1. Die Sprüharme testen: Drehe die Sprüharme einmal kurz mit der Hand an, bevor du einschaltest. Sie dürfen nirgendwo anstoßen (z. B. an einem zu hohen Teller oder einem herabhängenden Kochlöffel).
  2. Kein Stapeln: Das Wasser muss jede Oberfläche erreichen können. Wenn eine Schüssel direkt auf einer anderen liegt, bleibt die untere schmutzig.
  3. Die "Schatten" vermeiden: Hohe Gegenstände dürfen kleine Gegenstände nicht verdecken.
  4. Tab-Fach freihalten: Achte darauf, dass kein großes Geschirrstück direkt vor der Klappe des Reinigungsmittels steht, damit diese ungehindert aufspringen kann.

Was nicht in die Maschine gehört:

Um Enttäuschungen zu vermeiden, spüle diese Dinge lieber per Hand:

  • Gute Küchenmesser: Die Salze und die Hitze machen die Klingen stumpf.
  • Holz (Schneidebretter, Kochlöffel): Es quillt auf und reißt.
  • Aluminium: Es läuft schwarz an.
  • Kristallglas oder handbemaltes Porzellan: Es kann blind werden oder das Dekor verlieren.
  • Beschichtete Pfannen: Die Antihaftbeschichtung leidet oft unter den aggressiven Reinigern.

Pro-Tipp: Öffne die Maschine nach dem Spülgang nicht sofort sperrangelweit. Wenn du sie nur einen Spalt breit öffnest (oder das Automatik-Programm nutzt), entweicht der Dampf langsam und das Geschirr trocknet durch die Restwärme streifenfreier.