Wie oft sollte der Schutz mit dem Spray aufgefrischt werden?

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Das hängt ganz entscheidend davon ab, um welche Art von Spray es sich handelt. Da Sie das Produkt nicht genau benannt haben, finden Sie hier die Richtwerte für die gängigsten Kategorien:

1. Imprägnierspray (für Schuhe, Jacken oder Zelte)

  • Faustregel: Alle 4 bis 8 Wochen, wenn die Gegenstände regelmäßig benutzt werden.
  • Nach Beanspruchung: Wenn Sie bei starkem Regen oder Schnee draußen waren, sollte der Schutz früher erneuert werden.
  • Der Test: Geben Sie ein paar Tropfen Wasser auf das Material. Perlen sie nicht mehr ab, sondern ziehen ein, muss neu gesprüht werden.
  • Neuware: Neue Schuhe sollten vor dem ersten Tragen meist 2- bis 3-mal dünn eingesprüht werden.

2. Sonnenspray (Sonnenschutzmittel)

  • Standard: Mindestens alle 2 Stunden.
  • Nach dem Wasser: Auch bei wasserfesten Produkten sollten Sie nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen (und Abtrocknen mit dem Handtuch) sofort nachlegen.
  • Wichtig: Nachcremen verlängert die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne nicht, sondern erhält nur den bestehenden Schutz aufrecht.

3. Insektenschutz-Spray (Repellentien)

  • Mücken: Meistens hält der Schutz etwa 4 bis 8 Stunden.
  • Zecken: Der Schutz gegen Zecken ist oft kürzer (meist nur 2 bis 4 Stunden).
  • Hinweis: Bei starkem Schwitzen oder hoher Luftfeuchtigkeit verdunstet der Wirkstoff schneller, sodass Sie häufiger sprühen müssen.

4. Desinfektionsspray (für Oberflächen oder Hände)

  • Bedarfsorientiert: Ein Desinfektionsspray bietet in der Regel keinen Langzeitschutz. Es wirkt in dem Moment, in dem es aufgetragen wird. Sobald die Fläche erneut berührt oder verunreinigt wird, ist der Schutz weg.

5. Nasenspray (abschwellend)

  • Intervall: Meistens maximal 3-mal täglich (alle 8 Stunden).
  • Dauer: Nicht länger als 5 bis 7 Tage am Stück verwenden, da sonst ein Gewöhnungseffekt (Privatismus) eintritt.

Um welches Spray handelt es sich bei Ihnen genau? Wenn Sie mir das Produkt nennen, kann ich Ihnen eine präzisere Antwort geben. Im Zweifelsfall hilft auch immer ein Blick auf das Etikett oder die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

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