Wie oft muss der Kondenswasserbehälter eines Kondenstrockners geleert werden?
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Die kurze Antwort lautet: Idealerweise nach jedem Trocknungsvorgang.
Hier sind die Details und Gründe, warum das wichtig ist:
- Vermeidung von Programmabbrüchen: Wenn der Behälter während eines laufenden Programms voll wird, schaltet sich der Trockner aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Wenn Sie nicht zu Hause sind oder es nicht bemerken, bleibt die Wäsche feucht im Trockner liegen.
- Hygiene: Im Kondenswasser können sich Flusenpartikel und Bakterien befinden. Wenn das Wasser tagelang im Behälter steht, kann es anfangen, unangenehm zu riechen.
- Geräteschonung: Ein voller Behälter erhöht die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Geräts, was auf Dauer nicht ideal für die Bauteile ist.
Gibt es Ausnahmen?
- Direkter Abwasseranschluss: Viele moderne Kondenstrockner (und Wärmepumpentrockner) bieten die Möglichkeit, das Wasser über einen Schlauch direkt in den Abfluss zu leiten. In diesem Fall müssen Sie den Behälter gar nicht mehr leeren.
- Großes Fassungsvermögen: Bei sehr kleinen Wäschemengen kann es sein, dass der Behälter für zwei Durchgänge reicht. Dennoch ist es eine gute Gewohnheit, es direkt nach jedem Mal zu erledigen.
Profi-Tipps:
- Flusensieb nicht vergessen: Machen Sie es sich zur Routine: Behälter leeren UND Flusensieb reinigen nach jedem Trocknen. Beides zusammen sorgt für eine effiziente Trocknung und spart Strom.
- Kondenswasser nutzen: Das Wasser aus dem Behälter ist quasi destilliertes Wasser (allerdings mit winzigen Flusenresten). Sie können es – durch einen Kaffeefilter gefiltert – wunderbar zum Bügeln oder zum Gießen von Zimmerpflanzen (die kalkarmes Wasser mögen) verwenden.