Wie lange ist die durchschnittliche Lebensdauer eines LED-Leuchtmittels?

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Die durchschnittliche Lebensdauer eines LED-Leuchtmittels liegt heute meist zwischen 15.000 und 50.000 Betriebsstunden.

Um sich das besser vorstellen zu können, hier eine Umrechnung auf die Nutzungsdauer in Jahren (bei einer angenommenen Brenndauer von ca. 3 Stunden pro Tag):

  • 15.000 Stunden: ca. 14 Jahre
  • 25.000 Stunden: ca. 23 Jahre
  • 50.000 Stunden: ca. 45 Jahre

Vergleich mit anderen Leuchtmitteln

Im Vergleich zu älteren Technologien sind LEDs deutlich langlebiger:

  • Glühbirne: ca. 1.000 Stunden
  • Halogenlampe: ca. 2.000 bis 4.000 Stunden
  • Energiesparlampe: ca. 8.000 bis 15.000 Stunden

Was beeinflusst die Lebensdauer?

Ob eine LED tatsächlich so lange hält, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Die Wärme (wichtigster Faktor): LEDs reagieren empfindlich auf Hitze. Wenn die Wärme nicht gut über das Gehäuse abgeführt werden kann (z. B. in einer sehr engen, geschlossenen Leuchte), altert die LED deutlich schneller.
  2. Die Elektronik (Treiber): Oft geht nicht die LED-Diode selbst kaputt, sondern das eingebaute Netzteil (der Treiber). Billige Bauteile geben oft schon vorzeitig den Geist auf.
  3. Schaltzyklen: Obwohl LEDs sehr schaltfest sind, kann extrem häufiges Ein- und Ausschalten (z. B. über einen Bewegungsmelder im Sekundentakt) die Lebensdauer geringfügig verkürzen.
  4. Qualität: Hochwertige Markenprodukte erreichen eher die 50.000 Stunden, während sehr günstige No-Name-Produkte oft eher im Bereich von 15.000 Stunden liegen.

Besonderheit: Sie "brennen" nicht einfach durch

Anders als Glühbirnen gehen LEDs am Ende ihrer Lebensdauer meist nicht plötzlich aus. Sie verlieren stattdessen langsam an Leuchtkraft. Die Herstellerangabe bezieht sich meist auf den Zeitpunkt, an dem die LED nur noch 70 % oder 80 % ihrer ursprünglichen Helligkeit besitzt (oft gekennzeichnet mit L70 oder L80 auf der Verpackung). Man spricht hier von Degradation.

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