Wie lange hält die Schutzschicht eines Sprühpflasters auf der Wunde?

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Die Schutzschicht eines Sprühpflasters hält in der Regel etwa 2 bis 3 Tage.

Wie lange der Film tatsächlich hält, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Stelle der Wunde: An Stellen, die viel bewegt werden (wie Fingergelenke oder Knie), löst sich der Film durch die Dehnung der Haut schneller ab als an „ruhigen“ Stellen (z. B. am Unterarm).
  2. Reibung: Wenn Kleidung ständig über die Stelle reibt, nutzt sich die Schutzschicht schneller ab.
  3. Kontakt mit Wasser: Sprühpflaster sind zwar meist wasserfest, aber langes Baden, Duschen oder häufiges Händewaschen mit Seife kann die Schicht vorzeitig aufweichen oder ablösen.
  4. Hautbeschaffenheit: Auf fettiger oder sehr feuchter Haut haftet der Film weniger gut.

Wichtige Hinweise zur Anwendung:

  • Selbstauflösend: Du musst das Sprühpflaster nicht abknubbeln. Es löst sich mit der Zeit von selbst durch die natürliche Hauterneuerung und Abnutzung auf.
  • Erneuerung: Falls die Wunde nach 2 Tagen noch nicht verschlossen ist und sich der Film ablöst, kannst du (nach vorsichtiger Reinigung der Stelle) eine neue Schicht aufsprühen.
  • Nur für Bagatellwunden: Sprühpflaster sind nur für kleine, oberflächliche und trockene Schnitt- oder Schürfwunden gedacht. Für stark blutende, tiefe, infizierte oder nässende Wunden ist es nicht geeignet.
  • Nicht im Gesicht: Sprühpflaster sollte man nicht in der Nähe von Augen oder Schleimhäuten anwenden.

Tipp: Wenn du den Film vorzeitig entfernen möchtest, gelingt dies meist mit etwas Alkohol oder durch vorsichtiges Abreiben, sobald der Rand beginnt sich zu lösen.

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