Wie entsorgt man ein abgebranntes Streichholz, ohne einen Brand zu riskieren?

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Um ein abgebranntes Streichholz absolut sicher zu entsorgen und jedes Brandrisiko auszuschließen, sollten Sie diese Schritte befolgen:

1. Das „Wässern“ (Sicherste Methode)

Die zuverlässigste Methode ist Wasser. Halten Sie das Streichholz nach dem Auspusten kurz unter den Wasserhahn oder tauchen Sie es in ein Glas Wasser. Damit wird der glühende Holzkern sofort bis ins Innere abgekühlt.

2. Abkühlen auf nicht brennbarem Untergrund

Wenn kein Wasser zur Hand ist, legen Sie das Streichholz in einen Aschenbecher oder auf einen Porzellanteller. Lassen Sie es dort mindestens ein bis zwei Minuten liegen, bis es sich beim Anfassen vollkommen kalt anfühlt.

3. Der Bruch-Test

Bevor Sie das Streichholz in den Mülleimer werfen, können Sie es (wenn es sich äußerlich kühl anfühlt) einmal in der Mitte durchbrechen. Wenn der Kern schwarz und spröde ist und keine Resthitze mehr abgibt, ist es sicher.

4. Entsorgung im Müll

Erst wenn das Streichholz vollständig ausgekühlt (am besten nass) ist, darf es in den normalen Hausmüll (Restmüll) geworfen werden.


Was Sie auf keinen Fall tun sollten:

  • Direkt in den Mülleimer: Werfen Sie das Streichholz niemals direkt nach dem Auspusten in den Abfalleimer, auch wenn keine Flamme mehr sichtbar ist. Der Holzkern kann noch minutenlang glühen und im Müll (Papier, Plastik) ein Feuer entfachen.
  • Zurück in die Schachtel: Legen Sie ein gebrauchtes Streichholz niemals zurück zu den unbenutzten Streichhölzern. Die Resthitze könnte die anderen Zündköpfe entzünden.
  • Auspusten allein reicht nicht: Ein Streichholz, das nur ausgepustet wurde, kann durch einen leichten Luftzug (z. B. beim Wegwerfen) wieder anfangen zu glimmen.

Pro-Tipp für unterwegs: Wenn Sie draußen sind und kein Wasser haben, drücken Sie den abgebrannten Kopf fest in feuchte Erde oder zerdrücken Sie ihn auf einem Stein, bis er zerbröselt und keine Hitze mehr abgibt.

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