Wie bewahrt man Mutzenmandeln am besten auf, damit sie nicht zäh werden?
Mutzenmandeln sind am besten, wenn sie frisch aus dem Fett kommen – außen knusprig und innen weich. Da es sich um ein Siedegebäck handelt, neigen sie dazu, an der Luft entweder hart oder (durch die Feuchtigkeit) zäh und pappig zu werden.
Hier sind die besten Tipps, um sie optimal aufzubewahren:
1. Vollständig auskühlen lassen (Der wichtigste Schritt)
Packen Sie die Mutzenmandeln niemals warm ein. Der Wasserdampf kann in einer geschlossenen Dose nicht entweichen, schlägt sich als Kondenswasser nieder und macht das Gebäck sofort zäh und weich. Lassen Sie sie auf einem Kuchengitter (nicht nur auf Küchenpapier) komplett auskühlen.
2. Die richtige Dose wählen
- Blechdosen (Keksdosen): Diese sind ideal. Sie lassen eine minimale Luftzirkulation zu, was verhindert, dass die Mutzen zu weich werden, halten sie aber gleichzeitig frisch genug, damit sie nicht austrocknen.
- Küchenpapier einlegen: Legen Sie den Boden der Dose mit Küchenpapier aus. Dieses saugt überschüssiges Fett und Restfeuchtigkeit auf. Wenn Sie mehrere Lagen stapeln, legen Sie auch dazwischen eine Schicht Küchenpapier.
3. Lagerort
Bewahren Sie die Dose an einem kühlen, trockenen Ort auf (z. B. in der Speisekammer).
- Nicht in den Kühlschrank: Dort ist es zu feucht, und das Gebäck verliert sein Aroma und seine Textur.
- Nicht in Plastiktüten: Darin werden sie sehr schnell zäh und "gummig".
4. Der Trick gegen das Zähwerden: "Aufknuspern"
Sollten die Mutzenmandeln nach 1–2 Tagen doch etwas zäh geworden sein, lassen sie sich hervorragend retten:
- Backofen: Den Ofen auf ca. 150 °C vorheizen und die Mutzen für 3 bis 5 Minuten hineingeben. Das macht die Oberfläche wieder knusprig und das Innere weich.
- Heißluftfritteuse: Falls vorhanden, für 2 Minuten bei 160 °C kurz "auffrischen".
- Wichtig: Nach dem Aufbacken kurz auskühlen lassen und evtl. noch einmal ganz frisch in etwas Puderzucker oder einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen.
5. Wie lange halten sie?
Mutzenmandeln halten sich in einer Blechdose etwa 2 bis 4 Tage. Danach schmeckt das Fett oft nicht mehr frisch ("ranzig") und der Teig wird trocken.
Zusatztipp: Wenn Sie bereits beim Backen verhindern wollen, dass sie zäh werden, achten Sie darauf, dass das Fett die richtige Temperatur hat (ca. 170–175 °C). Ist das Fett zu kalt, saugen sie sich voll und werden schneller zäh; ist es zu heiß, werden sie außen dunkel und innen nicht gar.