Welches Material eignet sich am besten für Fußmatten im Außenbereich?
Es gibt nicht das eine „perfekte“ Material, da die Wahl davon abhängt, ob der Bereich überdacht ist oder völlig frei im Regen liegt. Für den Außenbereich müssen Materialien vor allem UV-beständig, wetterfest und rutschfest sein.
Hier sind die besten Materialien im Vergleich:
1. Gummi (Der robuste Allrounder)
Gummimatten (oft als Ringgummimatten) sind die Klassiker für den ungeschützten Außenbereich.
- Vorteile: Absolut wetterfest, verrottet nicht, sehr langlebig und extrem rutschfest. Wasser fließt durch die Löcher einfach ab.
- Beste Eignung: Völlig ungeschützte Bereiche, grober Schmutz (Matsch, Schnee), hoher Durchgangsverkehr.
- Nachteil: Optisch eher funktional („Werkstatt-Look“), nimmt keine Feuchtigkeit auf.
2. Kokosfasern (Der Klassiker für überdachte Bereiche)
Kokosmatten sind sehr beliebt wegen ihrer natürlichen Optik und der harten Fasern, die Schmutz hervorragend abbürsten.
- Vorteile: Sehr gute Reinigungswirkung, natürliche Optik, nachhaltig.
- Beste Eignung: Nur für überdachte Außenbereiche.
- Nachteil: Wenn Kokosmatten dauerhaft nass werden, fangen sie an zu schimmeln, die Fasern quellen auf und sie trocknen sehr langsam. Sie „haaren“ mit der Zeit.
3. Aluminium mit Bürsteneinsätzen (Die Profi-Lösung)
Diese Matten bestehen aus einem Alurahmen, in den Streifen aus Bürsten oder Teppich eingearbeitet sind.
- Vorteile: Extrem langlebig, sehr effiziente Reinigung, wirkt sehr hochwertig und modern. Das Wasser läuft in den Zwischenräumen ab.
- Beste Eignung: Hauseingänge mit hohem Anspruch an Ästhetik und Funktion, hält Jahrzehnte.
- Nachteil: In der Anschaffung deutlich teurer als andere Varianten.
4. Kunstfasern / Polypropylen (Der moderne Allwetter-Typ)
Diese Matten sehen oft aus wie Teppiche, bestehen aber aus Kunststoff.
- Vorteile: Sie verrotten nicht, sind UV-beständig und trocknen schneller als Naturfasern. Sie können oft sogar in der Waschmaschine oder mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.
- Beste Eignung: Balkone, Terrassen oder leicht geschützte Eingangsbereiche.
- Nachteil: Billige Modelle können bei Frost spröde werden oder in der Sonne ausbleichen.
5. Gusseisen (Die dekorative Variante)
Oft im Vintage- oder Landhausstil gehalten.
- Vorteile: Unverwüstlich, sehr schwer (verrutscht nicht), reinigt groben Schmutz gut ab.
- Beste Eignung: Dekorative Eingänge, Landhäuser.
- Nachteil: Keine Aufnahme von Feinstaub oder Nässe. Kann auf empfindlichen Fliesen Rostflecken hinterlassen, wenn es nicht behandelt ist.
Zusammenfassung: Welche Matte für welchen Zweck?
- Völlig ungeschützt (Regen/Schnee): Wählen Sie Gummi oder Aluminium mit Kunststoffbürsten.
- Überdachter Eingang: Hier ist Kokos ideal, da es Schmutz gut bürstet und edel aussieht.
- Grober Dreck (Garten/Matsch): Eine Ringgummimatte ist unschlagbar.
- Design & Langlebigkeit: Ein Aluminium-Profilsystem ist die beste (aber teuerste) Wahl.
Ein Profi-Tipp: Die beste Lösung ist oft eine Kombination. Außen eine grobe Matte (Gummi/Gusseisen) für den groben Schmutz und direkt hinter der Tür im Innenbereich eine Textilmatte (Sauberlaufmatte), die die Restfeuchtigkeit aufsaugt.